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Alexander Zverev steht im Finale der US Open. © APA / MATTHEW STOCKMAN

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Alexander Zverev steht im Finale der US Open. © APA / MATTHEW STOCKMAN

US-Open-Finale: Jetzt greift Zverev nach Sinners Thron

Mit seinem Einzug ins Endspiel der US Open ist Alexander Zverev seinem Traum, die neue Nummer 1 der Welt zu werden, ein weiteres Stück nähergekommen. Der Thron von Jannik Sinner wackelt.

Zverev schlug am Freitag im Halbfinale den Russen Karen Khachanov (ATP 50) mit 6:3, 7:6 und 7:6. Nur im Tiebreak des dritten Satzes musste der Deutsche kurz zittern, als Khachanov zwei Satzbälle vorfand – sonst hatte er die Partie stets unter Kontrolle. Im Endspiel trifft er nun entweder auf Ben Shelton (ATP 9) oder Frances Tiafoe (ATP 12).


Egal, ob Zverev dieses gewinnt, er ist schon jetzt ganz nah an der ersten Position am Jahresende. Zwar würde der in New York abwesende Jannik Sinner in der Weltrangliste auch bei einem Zverev-Turniersieg über 1.500 Zähler vor dem Deutschen bleiben. Mit den 1.300 Punkten des Finaleinzuges in New York hat der French-Open-Champion in der Jahreswertung nun aber zum Südtiroler aufgeschlossen. In der sogenannten Race nach Turin stehen beide bei exakt 7.950 Zählern.

Karen Khachanov schlug sich wacker. © APA/afp / TIMOTHY A. CLARY

Karen Khachanov schlug sich wacker. © APA/afp / TIMOTHY A. CLARY


Diese Wertung ist wichtig, weil sie das Spiegelbild des Saisonverlaufs ist. Wer am Ende der Saison hier vorne liegt, überwintert als Nummer 1 der Welt. Sollte Zverev die US Open tatsächlich gewinnen, würde er die letzten zwei Monate der Saison mit einem Vorsprung von 700 Punkten in Angriff nehmen. Angesichts der gesundheitlichen Probleme, von denen Sinner zurzeit geplagt wird, wäre dies ein schwer aufzuholender Rückstand. Auch wenn noch zwei Masters-1000-Turniere und die ATP Finals, die dem Sieger zusammengerechnet 3.500 Punkte bescheren könnten, anstehen.

Zverev hoch erfreut

„Ich bin unglaublich glücklich, dass ich gewonnen habe. Zum dritten Mal Grand-Slam-Finale in diesem Jahr ist schon etwas Besonderes“, sagte Zverev. Er habe in vergangenen Jahren auf Majorebene viel leiden müssen. „Ich war so oft so nahe dran, jetzt ist es scheinbar so, dass es mein Jahr ist. Manchmal nehmen die Sachen einfach ihren Lauf“, meinte der Deutsche. Er könne es kaum erwarten, am Sonntag auf den Platz zu gehen. „Es wird unglaublich speziell, hoffentlich kann ich dafür sorgen, dass der amerikanische Traum nicht wahr wird.“

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