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Jannik Sinner hat sein bis dato letztes Spiel am 12. Juli in Wimbledon bestritten. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

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Jannik Sinner hat sein bis dato letztes Spiel am 12. Juli in Wimbledon bestritten. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

US Open ohne Sinner: Diese Rivalen wittern ihre Chance

Jannik Sinner muss wegen seiner Knieverletzung auf die US Open verzichten. An seiner Position an der Spitze der Weltrangliste ändert das nichts – vorläufig zumindest. Es gibt nämlich drei Rivalen, die mit den Hufen scharren.

Jannik Sinner wird die US Open in New York nur als Zuschauer verfolgen. Der Weltranglistenerste hat am Freitag seine Teilnahme wegen einer anhaltenden Verletzung am rechten Knie abgesagt. Der 24-Jährige, der zuletzt in Wimbledon seinen fünften Grand-Slam-Titel gewann, hatte bereits die Masters-Turniere in Toronto und Cincinnati ausgelassen.


Für Sinner ist die Absage beim letzten Grand-Slam-Turnier des Jahres besonders bitter: Im vergangenen Jahr hatte er in New York das Finale erreicht und war dort Carlos Alcaraz unterlegen. Dadurch muss der Südtiroler nun 1300 Weltranglistenpunkte abgeben. Sein Vorsprung an der Spitze ist allerdings so groß, dass die Nummer eins vorerst ungefährdet bleibt. Nach den US Open wird Sinner bei 11.500 Punkten stehen und damit weiterhin deutlich vor Alexander Zverev liegen.


Sinner bleibt mindestens bis Oktober vorne

Nach dem aktuellen Stand führt Sinner das ATP-Ranking mit 12.800 Punkten vor Alexander Zverev (7.790) und Carlos Alcaraz (7.160) an. Auch nach dem Abzug der 1300 Punkte für das US-Open-Finale 2025 bleibt der Südtiroler damit klarer Spitzenreiter. Zverev müsste in New York ein außergewöhnlich gutes Ergebnis erzielen, um den Rückstand zumindest deutlich zu verkleinern.

Alexander Zverev verlor das Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner, jetzt könnte er sich dem Südtiroler im Ranking nähern. © APA/afp / HENRY NICHOLLS

Alexander Zverev verlor das Wimbledon-Finale gegen Jannik Sinner, jetzt könnte er sich dem Südtiroler im Ranking nähern. © APA/afp / HENRY NICHOLLS


Selbst bei einem Turniersieg in Flushing Meadows würde Zverev im ATP-Ranking Mitte September auf 9.690 Punkte kommen. Sinner bliebe mit 11.500 Zählern dennoch klar vorne. Allerdings läge Zverev bei einem finalen Triumph in New York dann in der ATP-Jahreswertung, dem „Race to Turin“, vorne.

Djokovics „goldene Gelegenheit“

Der Deutsche geht als Topgesetzter in das Turnier, nachdem Sinner seinen Start abgesagt hat. Neben ihm darf sich jetzt aber auch Grand-Slam-Rekordchampion Novak Djokovic plötzlich wieder Hoffnungen auf seinen 25. Major-Titel machen. Die offizielle US-Open-Seite bezeichnet seine Chance nach Sinners Absage ausdrücklich als „goldene Gelegenheit“.

Der wiedergenesene Carlos Alcaraz greift wieder an. © APA/afp / VALERY HACHE

Der wiedergenesene Carlos Alcaraz greift wieder an. © APA/afp / VALERY HACHE


Titelverteidiger Carlos Alcaraz rückt in New York ebenfalls ins Zentrum der Aufmerksamkeit: Der 23-Jährige hat seit April kein Match mehr bestritten und kehrt bei den US Open nach einer Verletzung am rechten Handgelenk auf die Tour zurück.

Das Turnier beginnt am 30. August und endet am 13. September. Sinner wird dann zwar nicht auf dem Platz stehen, seinen Status als Nummer eins aber weiterhin verteidigen können. Für den 25-jährigen Sextner geht es nun vor allem darum, das Knie vollständig auszukurieren. Eine Rückkehr wird derzeit für die Asien-Tour im Herbst erwartet. Damit könnte Sinner nach den US Open wieder ins Geschehen eingreifen – dann möglicherweise mit einem weiterhin komfortablen Vorsprung an der Spitze der Weltrangliste.

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