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Verena Hofer ist in Gröden in der 1. Runde ausgeschieden. © Marco Corriero

Verena Hofers Comeback dauert nur 51 Minuten

Verena Hofer hat am Montag beim mit 15.000 Dollar dotierten ITF-Turnier in St. Ulrich erstmals seit über einem Jahr wieder ein Spiel auf der Profi-Bühne bestritten. Allerdings wurde es am Ende nur ein Kurzauftritt.

Ende Mai 2019 hatte Verena Hofer, die einst als das größte Tennis-Talent in Südtirol galt, ihre internationale Tennis-Karriere mit 21 Jahren für beendet erklärt. Danach bestritt sie nur mehr ein Profi-Turnier, nämlich jenes von Gröden im Oktober 2019, als sie im Viertelfinale ausgeschieden ist. Von der Tennis-Bildfläche ist Hofer in der Folge zwar nicht verschwunden (sie spielte weiterhin für den TC Rungg auf nationaler Ebene), ein professionelles Turnier hat sie jedoch nicht mehr bestritten – bis zum Montag.


Weil die ehemalige U14- und U16-Italienmeisterin im Weltranking noch an Position 1271 aufscheint, durfte sie in St. Ulrich direkt im Hauptfeld starten – und machte von dieser Möglichkeit Gebrauch. Allerdings war das Comeback der Grödnerin nur von kurzer Dauer. Gegen die Italienerin Nuria Brancaccio (WTA 813) war Hofer chancenlos und musste das Feld schon nach 51 Minuten und einem 1:6, 1:6 räumen.

Saccani und Piccoliori bleiben in der Quali hängen
Bereits zuvor sind 2 Südtirolerinnen in der Qualifikation ausgeschieden. Silvia Saccani aus Gais lieferte sich in der 2. Quali-Runde gegen die Kroatin Adriana Rajkovic ein packendes Duell, das erst nach 2 Stunden entschieden wurde. Am Ende hatte die Pustererin mit 3:6, 7:6 (3), 8:10 das Nachsehen. Klarer verlief das Duell der Grödnerin Alessia Piccoliori, die gegen Anna Turati antreten musste. Die Italienerin liegt im Weltranking an Position 577 (zum Vergleich: junge Piccoliori ist noch gar nicht gelistet) und gewann nach 47 Minuten mit 6:1, 6:1.

Silvia Saccani kämpfte tapfer, schied am Ende aber aus. © Marco Corriero


Ein Erfolgserlebnis gab es indes im Doppel. Dort behielten Piccoliori und die Vinschgerin Marion Viertler gegen Chiesa/Rocchetti mit 6:1, 6:2 die Oberhand und stehen in der nächsten Runde. Die Grödnerin Laura Mair ist indes mit Caterina Odorizzi gegen Giovine/Moratelli ausgeschieden (3:6, 1:6).

Auch am Dienstag sind zahlreiche Südtirolerinnen mit ihren 1.-Runden-Matches im Einsatz. Die zurzeit beste Tennis-Spielerin des Landes, Verena Meliss (WTA 508), trifft auf die Französin Selena Janicijevic (WTA 831). Wild-Card-Spielerin Laura Mair ist indes gegen Lisa Pigato (WTA 608) im Einsatz, während Marion Viertler (WTA 835) gegen die an Nummer 3 gesetzte Bianca Turati (WTA 318) überraschen will. Verena Hofer bestreitet dagegen mit Maria Vittoria Viviani das Doppel gegen Brancaccio/Zantedeschi.

Autor: det

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