T Tennis

Gegner Nick Kyrgios konnte es nicht fassen. © APA/afp / WILLIAM WEST

VIDEO | Der kurioseste Matchball in der Tennisgeschichte

Der Australier Bernard Tomic gewann das Turnier von Kooyong dank einer genialen Finte. Das Enfant terrible täuschte dabei nicht nur Gegner Nick Kyrgios. Sogar der Schiedsrichter lachte ins Mikrofon. Dabei hätte der Punkt gar nicht zählen dürfen.

Wutausbrüche, Selbstaufgabe, großer Sport, Beleidigungen oder einfach extreme Leistungsschwankungen im Satzrhythmus – irgendwas hat Bernhard Tomic immer zu bieten. Was der australische Tennisprofi aber im Finale des Kooyong Classic (Australien) veranstaltete, hatten selbst die fanatischsten Fans dieses Sports noch nicht erlebt. Tomic entschied sich beim Aufschlag (Matchball) für einen Ball und ließ die andere Filzkugel fallen. Statt diesen zurück zu einem der Ballkinder zu spielen, schlug er den Ball hinterrücks und ohne aufzuschauen durch die eigenen Beine ins Feld.



Dass der Punkt nicht hätte zählen dürfen, weil der Ball unmittelbar vor dem „Aufschlag“ verbotenerweise den Boden berührte, blieb ohne Konsequenz. Allerdings war auch der düpierte Kyrgios voller Bewunderung für seinen Gegenüber: „Ich glaube, es hat noch nie einen Spieler wie Tomic gegeben“, sagte er.

Autor: dl

Empfehlungen

Kommentare (0)

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen..

© 2020 Sportnews - IT00853870210