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Alexander Zverev hat sich beim ATP-500-Turnier in Mexiko einen Ausraster geleistet. © ANSA / DAVID GUZMAN GONZALEZ

VIDEO | Zverev rastet in Acapulco komplett aus

Nach einem unentschuldbaren Ausraster ist der deutsche Tennis-Star Alexander Zverev beim ATP-500-Turnier in Acapulco disqualifiziert worden. Der 24-Jährige zerstörte damit nicht nur seine Chancen auf die Titelverteidigung in Mexiko, sondern ramponierte auch erneut sein Image.

Der Olympiasieger schlug nach einer eigentlich unbedeutenden Niederlage im Doppel mehrmals mit seinem Tennisschläger gegen den Schiedsrichterstuhl, auf dem der Unparteiische saß. Einmal traf er dabei beinahe den Fuß des Referees, den er kurz zuvor nach einer umstrittenen Entscheidung bereits mehrmals lautstark beleidigt hatte.


Die ATP reagierte sofort und schloss Zverev wegen „unsportlichen Verhaltens“ vom weiteren Turnierverlauf aus. Im Einzel ist damit sein Achtelfinal-Gegner und Landsmann Peter Gojowczyk kampflos weiter. Zverev hatte bei dem topbesetzten Event im vergangenen Jahr den Titel geholt.


Dass er danach seinen demolierten Schläger einem Fan schenkte, dürfte Zverev nur bei diesem Anhänger ein paar Sympathiepunkte gebracht haben. Ansonsten hat das Image des Deutschen wieder deutliche Kratzer bekommen. Zudem laufen nach wie vor Ermittlungen der ATP gegen ihn wegen noch unbewiesener Gewaltvorwürfe seiner Ex-Freundin Olga Scharypowa.

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