
Alexander Zverev plädiert für einwöchige Masters-Turniere. © APA / MINAS PANAGIOTAKIS
Viele Absenzen: Alexander Zverev kennt den Grund
Alexander Zverev hat dafür plädiert, die ATP-1000-Turniere wieder auf eine nur einwöchige Dauer zu reduzieren.
13. August 2026
Von: dpa
Dies würde den Spielern helfen, ihre Fitness zu bewahren und wohl auch eher das eine oder andere Auslassen eines dieser Events zu verhindern. In Montreal fehlten der etwas angeschlagene Jannik Sinner, Novak Djokovic und auch der schon länger am Handgelenk verletzte Carlos Alcaraz. French-Open-Sieger Zverev war vor Ort, verlor aber gleich sein Auftaktmatch.
Schon im Vorjahr hatte genau dieses Trio die Canadian Open ebenfalls ausgelassen. Just in jenem Jahr, als dort erstmals auf das 12-Tage-Format umgestellt wurde. „Ich glaube, dass zweiwöchige Events das verursachen. Unglücklicherweise, besonders wenn dann danach ein Grand-Slam-Turnier angesetzt ist“, meinte Zverev und erklärte das näher: „Wenn du als Topspieler alle Turniere spielst, bist du sieben Wochen in Nordamerika. Das ist eine ziemlich lange Zeit und deshalb entscheiden sich viele Spieler, Kanada seit mehreren Jahren auszulassen.“
Seit 2025 werden sieben der neun Masters-1000-Turniere innerhalb von zwölf Tagen ausgetragen, nur Monte Carlo und Paris blieben bei der alten Regelung. Die Kritik ist nicht neu, manifestiert sich aber nun auch immer mehr in Absenzen. Und so lautet das Finale in Montreal dieses Jahr Ben Shelton gegen Brandon Nakashima, ein US-Duell der Nummern 5 und 28 des Turniers.
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