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Jannik Sinner steht im Viertelfinale von Wimbledon. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

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Jannik Sinner steht im Viertelfinale von Wimbledon. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV

Von Formel-1-Kumpels inspiriert: Sinner im Viertelfinale

Jannik Sinner ist bei seiner Mission Titelverteidigung in Wimbledon voll auf Kurs. Am Sonntag brauste er ins Viertelfinale – und hatte dabei besondere Inspiration.

Vor seinem Achtelfinale ereignete sich eine kuriose Szene um Jannik Sinner. Im Warm-up-Raum des großen Wimbledon-Komplexes verfolgte der Sextner Superstar im TV gespannt das spektakuläre Formel-1-Rennen im rund zwei Autostunden entfernten Silverstone.


Sinner, der ein großer Fan der Formel 1 ist und mit dem einen oder anderen Piloten auch ein freundschaftliches Verhältnis pflegt, ließ sich offenbar inspirieren. Er brauste nämlich ins Viertelfinale von Wimbledon. Mit 6:3, 7:6 (0), 6:3 setzte sich der Pusterer gegen den japanischen Überraschungsmann und Qualifikanten Shintaro Mochizuki (ATP 151) durch.

Jetzt wartet ein Deutscher

Zum fünften Mal in Folge steht Sinner beim wichtigsten Tennisturnier der Welt im Viertelfinale. Dort trifft der Pusterer am Dienstag auf den deutschen Routinier Jan-Lennard Struff: Der 36-Jährige entschied am Sonntag ein dramatisches Match gegen Hubert Hurkacz für sich, auch, weil sein Gegner im fünften Satz aufgeben musste.

Shintaro Mochizuki wehrte sich tapfer. © ANSA / ADAM VAUGHAN

Shintaro Mochizuki wehrte sich tapfer. © ANSA / ADAM VAUGHAN


Aber zurück zum Sinner-Match. Der Sextner, der zu Beginn des Turniers noch mit seiner Form zu kämpfen hatte und immer noch nicht bei 100 Prozent ist, tastet sich in kleinen Schritten an seine Top-Verfassung heran. Mochizuki war am Sonntag ein sehr unangenehmer Gegner, der sich äußerst flink und wendig auf den Beinen präsentierte – und der Sinner des Öfteren das Leben schwer machte. Allerdings gab es nie wirklich Zweifel daran, wer das Feld als Sieger verlassen wird.

Sinner gewinnt Tie-Break mit 7:0

Nachdem Sinner den ersten Abschnitt souverän mit 6:3 für sich entschieden hatte, kam sein japanischer Gegner im zweiten Satz stärker auf und servierte enorm stark. Doch im Tie-Break bekamen die Zuschauer zu sehen, warum Sinner der Beste der Welt ist: Er gab keinen einzigen Punkt ab und gewann mit 7:0.



Außerdem beeindruckend war Sinners Service. 71 Prozent seiner ersten Aufschläge gingen ins Feld, zudem schlug der Pusterer satte 15 Asse. Zu erwähnen sind jedoch auch die 33 unerzwungenen Fehler, die Sinner einstreute – insgesamt fünf mehr als sein Gegner. Nach 2.25 Stunden verwandelte Sinner schließlich den Matchball und machte den Einzug ins Viertelfinale perfekt.

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