
Jannik Sinner hat einen lockeren Sieg gefeiert. © APA/afp / VALERY HACHE
Vor dem schnellsten Mann der Welt: Rasanter Sinner-Sieg
Der Auftakt ist geglückt: Jannik Sinner ist am Dienstag mit einem diskussionslosen Sieg in das Masters-Turnier in Monte Carlo und somit in die Sandplatzsaison gestartet. Und das vor einem prominenten Fan.
07. April 2026
Von: det
Zehn Monate nach seiner letzten Sandplatzpartie – dem dramatischen French-Open-Finale – hat sich Jannik Sinner auf der roten Asche zurückgemeldet. Bei seinem Auftaktmatch in Monte Carlo ließ der Sextner Superstar seinem Gegner Ugo Humbert (ATP 34) nicht den Hauch einer Chance. Nach nur 64 Minuten und dem 6:3, 6:0 war Sinners Arbeitstag schon zu Ende.
Sinner im Eiltempo – das passte an diesem Dienstag zu einem besonderen Tribünengast. Unter die Zuschauer am Nobelort der Côte d’Azur mischte sich nämlich Usain Bolt. Der Jamaikaner hält heute noch die Weltrekorde über 100 und 200 Meter (9,58 bzw. 19,19 Sekunden) und gilt deshalb als der schnellste Mensch der Welt. Bolt staunte über Sinners rasanten Sieg nicht schlecht.
Usain Bolt (links) beobachtete das Geschehen gespannt. © APA/afp / VALERY HACHE
26 Turniere hat Jannik Sinner in seiner Karriere schon gewonnen, allerdings nur eines auf Sandplatz. Das war im Juli 2022 im kroatischen Umag. Der Sextner will diese Bilanz also ein wenig aufpolieren, am besten schon in seiner Wahlheimat Monte Carlo. Sein Auftaktmatch am Dienstag war ein lockerer Aufgalopp. Nur im ersten Satz musste Sinner ein bisschen an seiner Feinabstimmung arbeiten, und so gestand er seinem Gegner Humbert drei Games zu.
Sinner ohne Gnade
Dann kam der Sinner-Motor aber auf Betriebstemperatur. Humbert hatte mit der zunehmenden Intensität immer größere Probleme. Im gesamten Match erarbeitete sich Sinner acht Breakchancen, von denen er fünf verwandelte. Und so war die Messe in Monte Carlo schnell gelesen.Ugo Humbert hatte keine Chance. © APA/afp / VALERY HACHE
Sinner baut mit diesem Sieg einen Rekord weiter aus: Bei Masters-Turnieren hat er nun 18 Matches und 36 Sätze in Folge gewonnen. „Es war ein guter Start heute. Man benötigt immer etwas Zeit, um sich an eine neue Unterlage zu gewöhnen“, sagte Sinner nach dem Match. Im Achtelfinale bekommt es Sinner nun am Donnerstag entweder mit Francisco Cerúndolo (ATP 19) oder Tomás Machác (ATP 53) zu tun.
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