
Jannik Sinner hat eine Mission: Seinen ersten Masters-Titel auf Sandplatz. © ANSA / SEBASTIEN NOGIER
Vor nächster Mission: Jubelsturm um Sinner
Jannik Sinner ist am Dienstag mit einem diskussionslosen Sieg in das Masters-Turnier in Monte Carlo und somit in die Sandplatzsaison gestartet. Für die Nummer zwei der Welt steht am Donnerstag die nächste Aufgabe bevor. Zuvor gab es einen Jubelsturm auf ihn.
08. April 2026
Von: dl
Man mag es kaum glauben: Jannik Sinner hat bis dato erst ein Sandplatzturnier auf ATP-Niveau gewonnen – und zwar im fernen 2022 in Umag (Kroatien). Bei einem Masters hat der 24-Jährige auf der roten Asche noch nie triumphiert. Das soll sich heuer ändern, am besten schon in Monte Carlo. Dort trifft Sinner am Donnerstag (gegen 13 Uhr im SportNews-Ticker) auf den Tschechen Tomas Machac.
Der 25-Jährige schaltete etwas überraschend den argentinischen Sandplatzspezialisten Francisco Cerundolo (ATP 19) am Mittwoch aus. Sinner hat alle seine drei bisherigen Spiele gegen Machac, der aktuell die Nummer 53 der Welt ist, gewonnen. Nun gibt es das erste Aufeinandertreffen auf Sand. Gefeiert wird Sinner im Fürstentum jedenfalls wie ein Superheld, wie das anschließende Video zeigt.
(Video: Felice Calabró)
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Trotz eines Rückstandes von 1190 Punkten auf Spitzenreiter Carlos Alcaraz, der als Titelverteidiger 1000 Zähler verteidigen muss, hat Sinner durchaus Chancen, beim Masters in seiner Wahlheimat an seinem spanischen Rivalen vorbeizuziehen. Sollte Pusterer beispielsweise den Titel gewinnen, würde er unabhängig vom Abschneiden seines Dauerrivalen bereits am kommenden Montag auf den Thron zurückkehren.
Sinners Doppelverzicht
Sinner hat am Mittwoch im Doppel zurückgezogen. Der Südtiroler und sein belgischer Partner Zizou Bergs (ATP 47) hätten am Donnerstag gegen Giulio Andreozzi/Manuel Guinard (Argentinien/Frankreich) antreten sollen. Beide konzentrieren sich auf das Einzel. Bergs trifft dort im Achtelfinale am Donnerstag auf den Deutschen Alexander Zverev.Profil bearbeiten
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