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Andreas Seppi (alle Fotos: Peter Figura) Der Kalterer in Aktion Fabio Fognini

Was für eine Aufholjagd! Andreas Seppi: „Ein wichtiger Sieg“

Im Auftaktmatch gegen den Kanadier Vasek Pospisil war Andreas Seppi nur mehr einen Schritt von der Niederlage entfernt. Dann legte er allerdings eine unglaubliche Aufholjagd hin und setzte sich nach 3:15 Stunden Spielzeit in fünf Sätzen 5:7, 4:6, 6:4, 6:3, 6:3 durch. SportNews präsentiert die Reaktionen des 29-jährigen Kalterers.

„In den ersten beiden Sätzen konnte ich die Chancen, die ich mir zu Beginn der Partie erarbeitet habe nicht nutzen. Gleich im ersten Spiel schaffte ich das Break, dann bin ich aber nervös geworden und habe den Spielrhythmus ein wenig verloren“, sagt der Kalterer Tennisprofi. Kapitän Barazzutti, sowie seine Teamkollegen gaben die Hoffnungen allerdings nicht auf und unterstützten den Südtiroler. „Ich muss Corrado danken, denn als ich mit 0:2 im Rückstand lag, gab er mir Sicherheit. Er sagte mir ich solle nicht negativ denken, bei jedem Ball mein Bestes geben und dann werde es schon laufen“, so Seppi.

Und so war es dann auch, wie Andreas Seppi erklärt: „Im dritten Satz habe ich das Niveau erhöht und besser aufgeschlagen. Vor allem im vierten und fünften Satz habe ich dann besser und präziser als mein Gegner gespielt. Das Break zu Beginn des dritten Satzes war sehr wichtig. Pospisil hat in den ersten beiden Sätzen viel Energie verbraucht und im Laufe des Spiels ein wenig an Glanz verloren. Außerdem kam mir meine Erfahrung mit Fünf-Satz-Spielen zugute. Dieser Sieg war sehr wichtig. Und da wir über fünf Sätze gespielt haben, wer weiß, vielleicht ist Pospisil ja heute immer noch müde, wenn er im Doppel antritt.“

Der Kalterer hatte im Davis Cup schon vor acht Jahren einen zwei-Satz-Rückstand gegen den Spanier Juan Carlos Ferrero aufgeholt. „Alle Fünf-Satz-Siege sind schön, vor allem wenn man sie im Davis Cup, auswärts und in einem Match, wie diesem in Vancouver erzielt“, freut sich Seppi. Wem er seinen Sieg widmet, wollte er allerdings nicht verraten: „Der- bzw. diejenige weiß es ... Mehr sage ich nicht dazu.“

Nun blickt Seppi bereits nach vorne. Am Sonntag wird er gegen Milos Raonic aufschlagen. „Gegen ihn darf ich mir nicht so viel Zeit lassen, um in Schwung zu kommen. Ich muss von Anfang an an ihm dran bleiben. Seine Stärke ist vor allem sein Aufschlag, davor muss ich mich in Acht nehmen. Ich darf mir keine Fehler leisten“, nimmt der derzeit beste Tennisspieler Italiens abschließend Bezug.

Am Samstag wird das Doppel ab 23 Uhr MEZ ausgetragen, dann folgen am Sonntag die beiden letzten Einzel. Um 23 Uhr MEZ treffen Raonic und Seppi aufeinander, anschließend Fabio Fognini und Vasek Pospisil.

Autor: sportnews

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