
US-Open-Champion Alexander Zverev. © APA / PATRICK SMITH
Wegen Zverev: Becker fordert Regeländerung
Auch Boris Becker fordert angesichts der Aufschlagmarotte von US-Open-Sieger Alexander Zverev eine neue Regel im Tennis.
15. September 2026
Von: dpa/det
„Einen Kritikpunkt habe ich bei Sascha Zverev, nur einen. Dieses ewige Balltippen beim zweiten Aufschlag, bitte“, sagte der 58-Jährige im gemeinsamen Podcast mit Andrea Petkovic. „Man braucht dringend eine Regeländerung, wie lange der Spieler Zeit hat vor dem zweiten Aufschlag.“
Der Hamburger ließ den Ball beim Grand-Slam-Turnier in New York sehr oft aufspringen, bevor er servierte. Vor dem zweiten Aufschlag gibt es dafür bislang keine Zeitbegrenzung. Beim ersten Aufschlag haben die Spieler 25 Sekunden, um den Ball ins Spiel zu bringen, nachdem der Unparteiische den Spielstand angesagt hat. „Ich wurde hektisch beim Kommentieren“, sagte TV-Experte Becker. „Ich dachte, wann fängt er denn an.“
Boris Becker fordert eine Regeländerung. © APA/afp / TIZIANA FABI
Zverevs unterlegener Halbfinalgegner Karen Chatschanow aus Russland hatte sich über die Marotte von Zverev beschwert. Der Amerikaner Ben Shelton sprach sich nach dem verlorenen Endspiel wie Becker für eine Regeländerung aus.
Becker: „Das ist echt historisch“
„Aber sonst hat er alles ziemlich perfekt gemacht“, sagte Becker über Zverev, der vor gut drei Monaten bei den French Open seinen ersten Grand-Slam-Titel gewonnen hatte. „Zwei Grand Slams in einem Jahr, das ist echt historisch.“Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)