
Jannik Sinner muss die US Open auslassen. Wer kann den Superstar in New York ersetzen? © AFP / FILIPPO MONTEFORTE
Wer kann Jannik Sinner in New York ersetzen?
Auch einen Tag nach der offiziellen US-Open-Absage von Jannik Sinner haben sich die Spekulationen rund um den Gesundheitszustand nicht gelegt. Dazu kommt: Welcher Azzurro kann in New York in die Fußstapfen von Sinner treten?
22. August 2026
Von: cst
Es ist das rechte Knie, soweit ist alles bekannt. Nur was genau Jannik Sinner an der Teilnahme an den US Open hindert, weiß die Öffentlichkeit nicht so genau. Der Südtiroler Tennis-Star hat sich in den letzten Wochen bei mehreren Ärzten Rat geholt. Schnell helfen konnte ihm keiner.
Nachdem Sinner auf das Mastersturnier in Cincinnati verzichtete, nahm der Pusterer das Training wieder auf. In abgeschwächter Form, aber immerhin. Gemeinsam mit Trainer Simone Vagnozzi schien die Nummer 1 der Tenniswelt in Monte Carlo an der Matchfitness für die US Open zu arbeiten. Doch offenbar hatte Sinner stets Schmerzen, weshalb das Training wohl abgebrochen wurde. Nach Beratungen mit dem medizinischem Team und seinen Trainern (Darren Cahill sollte in den USA dazustoßen) entschied Sinner, zum ersten Mal in seiner Karriere ein Grand-Slam-Turnier abzusagen.
Wie der Pusterer in einer Pressemitteilung schrieb, sei das Comeback in Asien geplant (SportNews hat berichtet). Ende Oktober findet in Riad das Six Kings Slams, ein hochpreisiges Schauturnier der Scheichs, statt. Und nach den ATP Finals in Turin Ende November stünde noch der Davis Cup auf dem Programm.
Wer soll Sinner in New York „ersetzen“?
Aus Sicht der Azzurri ist die Absage der US Open von Sinner eine mittlere Katastrophe. Dass die Nummer 1 der Welt nicht mit dabei ist, wäre für jedes Tennis-Land eine erhebliche Schwächung. Aber auch ohne den Südtiroler sind die Azzurri nicht schlecht aufgestellt.Flavio Cobolli ist gut drauf und steht in Cincinnati im Halbfinale. © APA / EMILEE CHINN
Flavio Cobolli steht in Cincinnati im Halbfinale. Die Form der Nummer 10 des ATP-Rankings scheint zu stimmen. Lorenzo Musetti (ATP 15) musste in der Nacht auf Samstag im Viertelfinale die Segel streichen. Und mit Luciano Darderi (ATP 20) gibt es einen weiteren Italiener, der für Überraschungen gut ist. Dazu kommen mit Matteo Arnaldi (ATP 34) und Routinier Matteo Berrettini zwei weitere Akteure, die aus italienischer Sicht im Auge behalten werden sollten.Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

Kommentare (0)