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Bald dürft Novak Djokovic nicht mehr alleine im Fokus stehen. © APA/afp / WILLIAM WEST

Wie Djokovic: Zwei weitere Spieler im Visier der Behörden

Nach dem Ärger um die Einreise des Tennis-Stars Novak Djokovic überprüfen australische Grenzbeamte offenbar im Zusammenhang mit den Australian Open zwei weitere Ankömmlinge, die möglicherweise ungeimpft ins Land eingereist sind.

Demnach soll es sich um zwei ausländische Spieler handeln, die beim Grand-Slam-Turnier in Melbourne antreten wollen. Wenn die Grenzbehörde Kenntnis von einer Angelegenheit erhalte, wird sie „die Ermittlungen fortsetzen und sicherstellen, dass die Einreisebestimmungen Australiens eingehalten werden“, sagte Innenministerin Karen Andrews am Freitag. Um wen es sich bei den neuen Verdächtigen aber handle, könne zum jetzigen Zeitpunkt aber noch nicht publik gemacht werden.


Zugleich verteidigte die Politikerin das Vorgehen im Fall Djokovic. Der Serbe habe es versäumt, die richtigen Informationen für die Einreise nach Australien bereitzustellen. „Sie werden von jedem verlangt, der in das Land einreist. Wenn diese Informationen nicht bereitgestellt werden können, sind die Einreisebestimmungen für Australien nicht erfüllt“, sagte Andrews.

Djokovic darf jederzeit nach Hause
Die australische Innenministerin trat auch serbischen Vorwürfen entgegen, wonach Djokovic „gefangen“ gehalten werde. „Herr Djokovic wird in Australien nicht gefangen gehalten, er kann es jederzeit verlassen, wenn er dies wünscht und die Grenzeinheit wird ihn dabei unterstützen“, sagte Andrews.

Djokovic erhält von zu Hause viel Unterstützung. © APA/afp / ANDREJ ISAKOVIC

Djokovic war mit einer höchst umstrittenen medizinischen Ausnahmegenehmigung nach Australien gereist und am Mittwoch in Melbourne gelandet. Die australische Grenzschutzbehörde verwehrte ihm aber die reguläre Einreise – und ließ ihn stattdessen in ein Hotel für Ausreisepflichtige bringen. Der Vater des Tennis-Star verglich seinen Sohn bereits sogar mit Jesus, an dem nun ein Exempel statuiert werden würde.

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