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Jannik Sinner hat beim diesjährigen Wimbledon-Turnier ein Rekord-Preisgeld abgestaubt. © ANSA / NEIL HALL

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Jannik Sinner hat beim diesjährigen Wimbledon-Turnier ein Rekord-Preisgeld abgestaubt. © ANSA / NEIL HALL

Wie viel Sinner vom Wimbledon-Triumph bleibt

Jannik Sinner ist der Tennis-König der Welt. Doch auch vor einem Superstar wie den Pusterer machen die Mühlen der Bürokratie keinen Halt – und deshalb kann auch ein Sinner nicht das volle Preisgeld von seinem Wimbledon-Sieg für sich behalten.

3,9 Millionen Pfund – umgerechnet 4,2 Millionen Euro – hat Jannik Sinner durch seinen Triumph beim größten Tennisturnier der Welt in Wimbledon kassiert. Doch wie viel kommt am Ende auf dem Konto des Südtirolers an? Immerhin müssen Steuern, Reisekosten, Trainer und Physiotherapeuten bezahlt werden.


Nie zuvor wurde bei einem Tenniswettkampf so viel Geld ausgeschüttet, wie bei diesjährigen Wimbledon-Turnier. Vor dem Klassiker in London wurde das Preisgeld um rund 20 Prozent erhöht. Und so standen für Sinner am Ende über 4 Millionen Euro zu Buche – brutto allerdings.

Auch das Trainerduo Darren Cahill (l.) und Simone Vagnozzi verdient an Sinners Triumphen mit. © APA/afp / KENA BETANCUR

Auch das Trainerduo Darren Cahill (l.) und Simone Vagnozzi verdient an Sinners Triumphen mit. © APA/afp / KENA BETANCUR

Den größten Brocken musste Sinner an den britischen Fiskus abtreten. Tennisprofis müssen ihre Steuern auf das Preisgeld nämlich dort bezahlen, wo das Turnier stattgefunden hat. In Großbritannien beträgt der Steuersatz auf solche Summe satte 45 Prozent, das wären rund 2,3 Millionen Euro. Acht bis zehn Prozent des Preisgeldes geht – pro Turnierwoche – an die Trainer von Sinner. Das sind übliche Marktpreise im Tennis. Für Sinners Coaches Simone Vagnozzi und Darren Cahill bedeutet das rund 200.000 Euro.

Dazu kommen die Spesen für den restlichen Staff und die Reisekosten. Für Flüge, Unterkunft und Essen muss Sinner selbst aufkommen. Wie die Gazzetta dello Sport vorrechnete, betragen die Reisekosten für ein Turnier wie Wimbledon rund 100.000 Euro. Am Ende kommen zu Sinners Preisgeld noch Sponsorengelder dazu, weshalb dem Sextner Superstar schlussendlich rund 2 Millionen Euro übrig bleiben dürften.

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