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Alexander Zverev beschwerte sich über die Bälle. © APA/afp / JOE KLAMAR

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Alexander Zverev beschwerte sich über die Bälle. © APA/afp / JOE KLAMAR

Wien-Enttäuschung: Zverev motzt und verliert

Alexander Zverev kann seinen Status als künftige Nummer 1 der Tenniswelt nicht mit dem Turniersieg in Wien krönen. Der Deutsche verlor im Halbfinale des ATP-500-Turniers gegen den Australier Alex de Minaur.

Durch die 4:6, 6:1, 6:7-Niederlage verpasste Zverev das Traumfinale gegen Carlos Alcaraz. Der Spanier hatte zuvor mit 6:4, 7:6 gegen den Russen Daniil Medvedev gewonnen.


Immer wieder beklagte sich der Deutsche im Halbfinale über die Bälle, die seiner Ansicht nach zu stark aufgingen. „Glaubst du, es ist normal, bei einem Tennisturnier mit diesen Bällen zu spielen?“, fragte Zverev den Unparteiischen und hielt ihm die Filzkugel vors Gesicht.

Alex De Minaur schlug Alexander Zverev. © APA/afp / JOE KLAMAR

Alex De Minaur schlug Alexander Zverev. © APA/afp / JOE KLAMAR


Schon mit dem Viertelfinaleinzug hatte sich Zverev die Weltranglistenführung ab Montag gesichert. Als letzter deutscher Mann stand Boris Becker vor gut 35 Jahren an der Spitze. Bei den Frauen gelang dies Steffi Graf und Angelique Kerber.

Lehecka und Vacherot kämpfen um Basel-Titel

Beim zeitgleich stattfindenden Turnier in Basel verpasste Zverevs Landsmann Jan-Lennard Struff derweil eine große Chance auf den Finaleinzug. Der 36-Jährige vergab im zweiten Satz einen Matchball und musste sich dem Tschechen Jiri Lehecka schließlich mit 6:3, 5:7 und 4:6 geschlagen geben. Lehecka bekommt es im Finale mit dem Monegassen Valentin Vacherot zu tun.

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