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Wandte sich mit diesem Jubel an die Fans: Hamad Medjedovic

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Wandte sich mit diesem Jubel an die Fans: Hamad Medjedovic

Wildes Finish: Tennisspieler legt sich mit Fans an

Der Samstag beim Masters-1000-Turnier von Rom stand ganz im Zeichen des Debüts von Jannik Sinner. Abseits der großen Bühne im Foro Italico spielte sich ein wahrer Krimi ab, an dessen Ende es zwischen einem Profi und den Zusehern krachte.

Joao Fonseca lässt den brasilianischen Tennissport 25 Jahre nach dem letzten Grand-Slam-Triumph von Guga Kuerten wieder von großen Erfolgen träumen. Der Hype, den der Brasilianer in seiner Heimat ausgelöst hat, ist riesig – genauso wie die Unterstützung, die der Youngster rund um den Globus genießt. Auch am Samstag stand das Publikum in der Supertennis Arena geschlossen hinter dem Südamerikaner. Dennoch trug sein serbischer Kontrahent Hamad Medjedovic den Sieg davon – und das auf dramatische Art und Weise.


Im entscheidenden dritten Satz führte Medjedovic schon mit 4:1 und zwei Breaks, ehe Fonseca – angetrieben von den brasilianischen Fans – eine furiose Aufholjagd startete. Der Schiedsrichter musste diese immer wieder ermahnen, weil sie sich nicht an die Tennis-Gepflogenheiten hielten. Zwischenrufe, Unruhe während der Punkte – Medjedovic kam von der Bahn ab und geriet nach einem vergebenen Matchball mit 5:6 in Rückstand.


Das feurige Verhalten der eigenen Unterstützer befeuerte Fonseca mit Gesten zusätzlich. Medjedovic behielt jedoch kühlen Kopf, gewann den darauffolgenden Tiebreak und versetzte das Publikum nach einem kühlen Handschlag mit Fonseca in Aufruhr. Wie der US-amerikanische Basketballstar Stephen Curry zeigte er den sogenannten „Night-Night“-Jubel. Dafür wurde er von den Rängen mit Pfiffen und Buhrufen bedacht.

Fonseca kassierte somit die dritte Niederlage in Serie, während Medjedovic im Achtelfinale nun auf den Argentinier Mariano Navone (ATP 44) trifft. Der Serbe befindet sich in der gleichen Tableauhälfte wie Jannik Sinner, könnte es aber frühestens im Halbfinale mit dem Südtiroler zu tun bekommen.

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