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Für einmal Gegner: Toni und Rafael Nadal. © AFP / ERIC FEFERBERG

„Will mich nicht verlieren sehen“: Nadals Duell mit Onkel Toni

Eigentlich ist es für Rafael Nadal ein ganz normales Achtelfinale bei den French Open. Und doch ist es für den Spanier ein ganz besonderes Duell, denn in der Box seines Gegners sitzt jemand, der ihn so gut kennt, wie niemand sonst: sein Onkel Toni.

An diesem Sonntag trifft der 13-malige Paris-Champion im Kampf um den Einzug ins Viertelfinale auf den Kanadier Felix Auger-Aliassime. Toni Nadal ist derjenige, der Nadal zu dem gemacht hat, der er ist: Der Spieler mit den meisten Grand-Slam-Turnier-Siegen. Inzwischen ist der 61-Jährige aber Trainer von Auger-Aliassime. Wie groß ist Nadals Respekt vor dieser besonderen Konstellation? Gering, wie der Spanier sagte. „Er ist mein Onkel. Ich glaube nicht, dass er mich verlieren sehen möchte“, betonte Nadal auf der Pressekonferenz.


Gleichzeitig verriet Auger-Aliassime, dass Toni Nadal ihm keine Tipps geben wird, wie sein Neffe zu bezwingen ist. Das sei Teil einer Abmachung und schon seit dem ersten Tag ihrer Zusammenarbeit so kommuniziert worden. Was bleibt, ist eine höchst brisante Konstellation und ein Toni Nadal, der wohl nicht weiß, wem er seine Daumen drücken soll.

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