T Tennis

Boris Becker wird als neuer Sinner-Coach gehandelt. © PIXATHLON/SID

Wird Boris Becker der neue Sinner-Coach?

Seit rund zwei Wochen ranken sich die wildesten Gerüchte um den neuen Super-Coach von Jannik Sinner. Nun kommt ein weiterer prominenter Name hinzu.

Sinner selbst hatte die Gerüchteküche immer wieder zum Brodeln gebracht, indem er durchsickern ließ, demnächst einen neuen prominenten Coach in seinen Betreuerstab rund um seinen Ausbilder Riccardo Piatti aufnehmen zu wollen. Seither spekulieren internationale Medien um den Namen des vermeintlichen Super-Coachs.


Zuletzt hatte sich Tennis-Legende John McEnroe selbst ins Gespräch gebracht. Nach der Niederlage gegen Tstisipas am Mittwoch wurde Sinner auf der Pressekonferenz erneut zu diesem Thema befragt. „Jetzt ist noch nicht der Zeitpunkt, um etwas zu sagen“, erklärte Sinner. Wie durchgesickert ist, soll das Geheimnis bald gelüftet werden.

Spur führt zu Becker
Sinner gab am Mittwoch auch einen neuen Hinweis dazu: „Ich weiß den Namen des Trainers bereits. Es ist jemand, der eine ähnliche Geschichte hat wie ich“. Anschließend brachte unter anderem die Gazzetta dello Sport den Namen von Boris Becker ins Spiel, der selbst einmal ein Top-Talent war. Weltweite Bekanntheit erlangte er bereits im Alter von 17 Jahren mit seinem Wimbledon-Sieg. Als Trainer war er lange Zeit an der Seite der Nummer 1 der Welt, Novak Djokovic.

Von 2013 bis 2016 coachte Becker Djokovic. Mit ihm gewann der Serbe 6 Grand-Slam-Titel. © APA/epa / TATIANA ZENKOVICH


Als Experte des TV-Senders Eurosport sprach Becker in den letzten Jahren häufig über den aufstrebenden Sinner. In letzter Zeit soll er in seiner Sendung „Matchball Becker“ aber auffällig wenig über den 20-jährigen Südtiroler geredet haben. Könnte das ein weiterer Hinweis sein? Vielleicht, aber Becker wurde lange auch als neuer Coach von Alexander Zverev gehandelt und am Ende wurde daraus nichts. Die nächsten Tage und Wochen werden Licht ins Dunkel bringen.
„Mir fehlt noch viel, um auf dem Niveau der Besten zu sein.“ Jannik Sinner

Sinner wird jedenfalls am 7. Februar beim ATP-500-Turnier in Rotterdam auf die Tour zurückkehren. Bis dahin könnte der Name des neuen Super-Coachs vielleicht bekannt sein. Dieser soll mit Sinner beispielsweise weiter an seinem Aufschlag feilen – auch, wenn der Sextner diesen bereits verbessert hat. Doch Sinner sagte nach der Niederlage gegen Tsitsipas selbst: „Mir fehlt noch viel, um auf dem Niveau der Besten zu sein.“ Ganz schön selbstkritisch für einen 20-Jährigen.



Empfehlungen

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben.

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2022 First Avenue GmbH