
Jannik Sinner verliert nicht nur seinen Einserstatus, sondern auch viel Geld. © AFP / KIRILL KUDRYAVTSEV
Zu oft verletzt: Sinner bekommt keine Millionen-Prämie
Die Verletzung von Jannik Sinner hat nicht nur Auswirkungen auf die Weltrangliste, sondern auch auf das Bankkonto des Tennis-Stars. Weil er zu wenig Turniere bestritten hat, fällt der Südtiroler aus dem Prämiensystem der ATP heraus.
20. Oktober 2026
Von: cst
Wer mehr als drei Mastersturniere verpasst hat, bekommt am Ende des Jahres kein Geld von der ATP. So sind die Regularien des Tennis-Weltverbandes, der zu Jahresende 21,5 Millionen Dollar an die 30 besten Spieler bei Masters Turnieren und ATP Finals ausschüttet. Nur: Sinner wird davon heuer nichts bekommen, denn der Sextner hat vier 1000er-Turniere auslassen müssen (Montreal, Cincinnati, Shanghai und Paris).
Die Verletzungsmisere des Südtiroler Tennis-Stars hat damit auch direkte Auswirkungen auf sein Einkommen. Von der ATP hätte Sinner zu Jahresende rund 4 Millionen, vielleicht auch etwas mehr, bekommen. Wie die Gazzetta dello Sport ausgerechnet hat, sollen Sinner gar rund 20 Millionen Dollar durch die unfreiwillige Pause durch die Lappen gehen. Das italienische Sportblatt hat dabei Prämien, Sponsorengelder und natürlich Turniersummen einberechnet.
In der ATP-Weltrangliste wird Sinner den Status als Nummer 1 ebenfalls verlieren. Alexander Zverev wird früher oder später die Wachablösung vornehmen und als Spitzenreiter des ATP-Rankings in das neue Jahr starten.
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