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Die Ränge im Foro Italico werden sich zumindest teilweise wieder füllen. © APA/afp / RICCARDO ANTIMIANI

Zuschauer in den Stadien: ATP-Turnier in Rom als Testlauf

Beim Masters-1000-Turnier im Foro Italico, einem der wichtigsten Sandplatzturniere der Welt, werden kommende Woche Zuschauer auf die Tribünen gelassen. Es ist ein Pilotprojekt – auch für die Fußballklubs im Land.

Die Internazionali d'Italia beginnen am Sonntag noch ohne Fans, doch ab dem Achtelfinale soll die Vorzeige-Tennisanlage in der Ewigen Stadt bis zu 25 Prozent ausgelastet werden. Der Plan wurde von den Turnierorganisatoren in Zusammenarbeit mit Sportstaatsekretärin Valentina Vezzali ausgearbeitet und von Gesundheitsämtern und Politik gutgeheißen.


Somit werden ab Donnerstag mehrere tausend Zuschauer die Spiele von Simona Halep, Novak Djokovic, Rafael Nadal, Jannik Sinner und Co. hautnah verfolgen – sofern diese denn den Sprung ins Achtelfinale schaffen. Dabei soll im Foro Italico ganz penibel auf das Einhalten der Maskenpflicht und der Sicherheitsabstände geachtet werden. Die Anlage wird in drei Zonen unterteilt (Center Court, Pietrangeli-Stadion, Nebenplätze), Zuschauer können Tickets für nur einen dieser Bereiche erwerben. Applaus sei erlaubt, Anfeuerungsrufe, Jubel und Bewegung auf den Rängen aber untersagt.

Italiens Regierung und all ihre in der Pandemie herbeigezogenen Gesundheitsexperten werden beim ATP-Turnier in Rom jedenfalls ganz genau hinschauen. Sollten nämlich alle Maßnahmen greifen und im Nachgang kein erhöhtes Infektionsgeschehen festgestellt werden, will man künftig weitere Sportevents mit Zuschauern erlauben. Angedacht ist auch, die Fußballstadien am letzten Serie-A-Spieltag wieder teilweise zu öffnen.

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