S+
Alexander Zverev zog den Kürzeren. © APA/afp / HECTOR RETAMAL

T Tennis

Alexander Zverev zog den Kürzeren. © APA/afp / HECTOR RETAMAL

Zverev-Aus in Shanghai: Sinner bleibt vorerst die Nummer 1

Alexander Zverev hat am Samstag den Einzug ins Endspiel des Masters-1000-Turniers von Shanghai überraschend verpasst. Damit hat Jannik Sinner seinen Platz auf dem Tennis-Thron bis Ende Oktober sicher.

Im Halbfinale unterlag die zukünftige Nummer eins der Welt dem Spanier Alejandro Davidovich Fokina mit 7:5, 4:6, 3:6 und bescherte seinem Kontrahenten das erst zweite Finale auf diesem Niveau. Klar ist damit auch, dass Zverev den in der Weltrangliste führenden Jannik Sinner Ende Oktober in Wien noch nicht von der Spitze verdrängen kann.


Der Sprung auf den Thron ist Zverev aber in jedem Fall gewiss. Nach dem vorzeitigen Saison-Aus des Südtirolers und dem frühen Ausscheiden von Carlos Alcaraz in Shanghai steht bereits fest, dass der Deutsche erstmals in seiner Karriere die Nummer eins der Welt wird, lediglich der Zeitpunkt ist noch offen.

Alejandro Davidovich Fokina steht im Finale. © ANSA / ALEX PLAVEVSKI

Alejandro Davidovich Fokina steht im Finale. © ANSA / ALEX PLAVEVSKI


Gegen Davidovich Fokina fand der 29-Jährige nach holprigem Start besser ins Spiel und hielt sich auch in schwierigen Situationen mit starken Aufschlägen. Knapp gewann er den ersten Satz mit 7:5. Im zweiten Durchgang erhöhte Davidovich Fokina den Druck und erzwang mit variantenreichem Spiel den Entscheidungssatz. Dort geriet Zverev mit 0:3 in Rückstand und erholte sich davon nicht mehr. Der Weltranglisten-26. Davidovich Fokina könnte sich damit zum ersten spanischen Sieger von Shanghai machen.

Jodar schlägt Medvedev

Im Finale kommt es nun zu einem rein spanischen Duell: Der 20-jährige Rafael Jodar schlug Daniil Medvedev klar mit 6:3 und 6:4. In einem von vielen Breaks geprägten Match (insgesamt gab es sechs Aufschlagsverluste) war Jodar der solidere Akteur.

So freute sich Rafael Jodar. © APA/afp / HECTOR RETAMAL

So freute sich Rafael Jodar. © APA/afp / HECTOR RETAMAL


Er erreichte durch den Sieg nicht nur sein erstes Finale bei einem Masters-1000-Turnier, sondern machte auch einen Schritt Richtung Turin, wo Mitte November die ATP Finals über die Bühne gehen werden. In der Jahreswertung ist Jodar nun Neunter – mit einem Sieg im Finale würde er sogar auf Platz fünf vorstoßen.

Kommentare (0)

Bestätigen Sie den Aktivierungslink in unserer E-Mail, um Ihr Konto zu verifizieren und Kommentare zu schreiben. Aktivierungslink erneut senden
Vervollständigen sie Ihre Profil-Angaben, um Kommentare zu schreiben.
Profil bearbeiten

Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.

© 2026 First Avenue GmbH