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Sein Gegner verlangte ihm alles ab: Alexander Zverev. © APA/afp / CHRISTOPHE ARCHAMBAULT

Zverev kämpft sich mit viel Mühe in Runde zwei

Alexander Zverev hat ein frühes Aus bei den French Open nur mit ganz viel Mühe abwenden können. Die deutsche Nummer eins setzte sich am Sonntag in Paris in der ersten Runde gegen Oscar Otte durch (3:6, 3:6, 6:2, 6:2, 6:0).

Lange Zeit konnte der 24-Jährige auf dem Court Suzanne Lenglen nicht an seine zuletzt guten Leistungen anknüpfen. Beim Titelgewinn in Madrid hatte der gebürtige Hamburger noch nacheinander Rafael Nadal, Dominic Thiem und Matteo Berrettini geschlagen. Doch gegen Otte fand Zverev erst nicht seinen Rhythmus. Der Weltranglisten-Sechste bewegte sich nicht so gut und stand wie so oft in der Vergangenheit zu weit hinter der Grundlinie.


Otte, der sich mit drei Siegen in der Qualifikation für das Hauptfeld qualifiziert hatte, spielte dagegen unbekümmert auf und düpierte den großen Favoriten immer wieder mit gut gespielten Stopps.

Zverev kurz am Boden – und steigert sich weiter
Zu Beginn des dritten Satz ging Zverev bei einem Sturz kurz zu Boden. Doch zu einem Symbolbild wurde diese Szene nicht. Stattdessen wurde Zverev nun von Minute zu Minute besser, während Otte sein hohes Niveau nicht mehr halten konnte. Zverev holte sich den dritten Satz und spätestens nach seinem Break zum 3:2 im vierten Durchgang hatte er die Wende endgültig geschafft.

Zverev verwandelte nach 2:49 Stunden seinen ersten Matchball. Nachdem der 27 Jahre alte Otte die Partie zwei Sätze lang bestimmt hatte, steigerte sich Zverev und drehte die Begegnung doch noch. In der zweiten Runde bekommt es der 24-Jährige mit dem Gewinner des Duells zwischen den beiden Qualifikanten Carlos Taberner aus Spanien und Roman Safiullin aus Russland zu tun.

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