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Jannik Sinner muss auf sein Comeback und einen starken Herbst hoffen. © AFP / TIZIANA FABI

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Jannik Sinner muss auf sein Comeback und einen starken Herbst hoffen. © AFP / TIZIANA FABI

Zverev kommt näher: Was bedeutet das für Sinner?

Jannik Sinner startet am Montag in seine 89. Woche als Nummer eins der Tenniswelt. Doch der Vorsprung schmilzt und bis zum Ende des Jahres sind noch einige Turniere zu spielen. Kann Alexander Zverev dem Südtiroler den Thron abluchsen?

Noch kann Jannik Sinner relativ beruhigt auf die ATP-Weltrangliste schauen. Der Südtiroler führt nach den US Open mit 11.500 Punkten das Ranking an. Dahinter folgt – mit 1.810 Zählern Abstand – der Deutsche Zverev. Nach dessen Triumph bei den US Open träumt Zverev von der Nummer eins, doch damit muss er sich zumindest noch etwas gedulden.


Bis zum 18. Oktober kann Sinner nicht vom Platz an der Sonne verdrängt werden. Doch danach könnte es happig werden, denn der Pusterer hat eine Menge Punkte zu verteidigen. 3.550 Zähler hat Sinner im Herbst 2025 gesammelt. Und genau hier hat Zverev einen Vorteil, denn er hat nur 1.080 Punkte zu verteidigen. Dazu kommt, dass Sinner nach wie vor im Aufbautraining ist und für die China-Turniere (Peking und Shanghai) erst die Matchfitness wiederherstellen muss. Es könnte zum Jahreswechsel also durchaus zu einem Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Sinner und Zverev um die Nummer eins kommen.

Ära geht zu Ende: Djokovic außerhalb der Top Ten

Währenddessen neigt sich die Ära von Novak Djokovic dem Ende zu. Der Serbe ist seit Montag auf dem 12. Platz gerankt. Es ist das erste Mal seit 24 Jahren, dass keiner der ehemaligen „big three“ (Djokovic, Roger Federer, Rafael Nadal) in den Top Ten vertreten ist.
Novak Djokovic ist nicht mehr unter den besten Zehn gerankt. © APA / MATTHEW STOCKMAN

Novak Djokovic ist nicht mehr unter den besten Zehn gerankt. © APA / MATTHEW STOCKMAN

Sein bestes Ranking aller Zeiten hat US-Open-Finalist Ben Shelton erreicht. Der US-Amerikaner ist hinter Sinner, Zverev und Carlos Alcaraz auf den vierten Platz geklettert – ein kleiner Trost für das verlorene Endspiel in New York.

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