
Alexander Zverev steht im Viertelfinale. © ANSA / TOLGA AKMEN
Zverev strotzt vor Selbstvertrauen: „Sehe gute Chancen“
Der deutsche Tennisstar Alexander Zverev erlebt in Wimbledon seine Viertelfinal-Premiere – und geht mit einer forschen Ansage in das Duell mit seinem Angstgegner Taylor Fritz.
07. Juli 2026
Von: sn/dpa
Einen Monat nach seinem Grand-Slam-Triumph in Paris spielt der Mitfavorit am Mittwoch (2. Match nach 14.00 Uhr) um den Halbfinaleinzug beim Rasenklassiker in London. „Wenn ich so spiele, wie ich es die letzten zwei, drei Monate getan habe, dann sehe ich gute Chancen“, sagte der Hamburger nach dem 6:4, 7:5, 3:6, 7:6 (8:6) im Achtelfinale gegen den Tschechen Jiri Lehecka. Er wurde noch deutlicher.
„Wenn ich die Vorhand nicht 76 Meilen pro Stunde schlage, sondern mit 84 Meilen pro Stunde schlage, der Aufschlag mit 133 Meilen pro Stunde kommt, die Rückhand mit 80 Meilen pro Stunde kommt, werde ich das Match gewinnen“, sagte der Weltranglisten-Dritte angesichts seiner Form. „Es ist relativ simpel.“ Die sieben Niederlagen in Serie gegen den US-Amerikaner Fritz haben seinem Selbstvertrauen nicht geschadet.
Selbstironie auf langen Anlauf bis ins Viertelfinale
Erleichtert riss Zverev die Arme hoch, als er sich im Tiebreak beim dritten Matchball zum Sieg gezittert hatte. Endlich spielt der Olympiasieger von Tokio auch in Wimbledon sein erstes Viertelfinale – nachdem er bei allen anderen drei Grand-Slam-Turnieren schon im Endspiel stand.Taylor Fritz ist der Angstgegner von Zverev. © APA/afp / KIRILL KUDRYAVTSEV
„Wer hätte gedacht, dass ich nur zwölf Jahre brauche, um dahin zu kommen“, sagte Zverev im Siegerinterview selbstironisch über seinen langen Anlauf. „Ich bin unglaublich glücklich. Natürlich will ich noch drei Matches hier spielen“, betonte er. Dass er gleich am nächsten Tag zur nächsten Aufgabe wieder antreten müsse, sei mental schwieriger als physisch.Profil bearbeiten
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