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Gemischte Gefühle bei Giorgia Piccolin. © Giorgia Piccolin

Im Doppel ist Schluss, im Einzel geht es weiter

Das aus Debora Vivarelli und Giorgia Piccolin bestehende Doppel ist bei der Europameisterschaft in München im Achtelfinale trotz einer ansprechenden Leistung ausgeschieden. Nichtsdestotrotz hatte Piccolin Grund zur Freude: Kurz darauf kam sie im Einzel eine Runde weiter.

Dank eines klaren Sieges gegen Matilde Pinto und Inês Matos aus Portugal hatten sich die Südtirolerinnen am Dienstag ins Achtelfinale vorgeschoben. Dort bekamen sie es mit dem spanisch-rumänischen Doppel Maria Xiao/Adina Diaconu zu tun. Ein beherzter Auftritt reichte dabei nicht aus, um in die Runde der letzten acht einzuziehen. Piccolin und Vivarelli unterlagen in vier hart umkämpften Sätzen mit 10:12, 8:11, 11:9, 7:11.


Nachdem die ersten beiden Sätze verloren gingen, schöpften die Südtirolerinnen durch den knapp gewonnenen dritten Durchgang wieder Hoffnung. Im letzten Abschnitt kam es dann zu einem Aussetzer des deutschen Schiedsrichtergespanns: Dieses sprach Vivarelli und Piccolin fälschlicherweise den vorletzten Punkt zu. Anstatt 7:10 stand es plötzlich 8:9. Der Fehler wurde jedoch schnell korrigiert, Xiao und Diaconu machten kurz darauf alles klar. Für Vivarelli ist die EM dadurch beendet.

Sieg in Einzel
Piccolin stand hingegen nur wenige Stunden nach dem Doppel-Match wieder im Einsatz. In der Runde der letzten 64 traf sie auf Tessy Gonderinger aus Luxemburg – und war erfolgreich. Sie setzte sich in fünf Sätzen mit 12:10, 7:11, 11:3, 11:6 und 11:7 durch. Im ersten Satz lag Piccolin schon mit 8:10 im Rückstand, drehte aber noch das Ergebnis zu ihrem Gunsten. Nachdem sie den zweiten verlor, zog die Südtirolerin im dritten Abschnitt auf 4:0 und 8:1 davon, ehe sie ihn zumachte. Danach drehte sie einen 1:4-Rückstand zur 3:1-Satzführung. Diesen komfortablen Vorsprung ließ sie sich nicht mehr nehmen und und machte den Sack mit ihrem vierten Matchball zu. In der nächsten Runde trifft sie nun auf Hana Matelova (Tschechien), die ihrerseits ihre Partie gegen Mateja Jeger aus Kroatien mit 4:2 (12:10, 7:11, 11:8, 7:11, 11:2 und 11:3) gewann.

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