V Triathlon

Erika Csomor kam mit Giulio Molinaro ins Ziel Matthias Steinwandter wurde ausgezeichneter Vierter Daniel Hofer ging grippegeschwächt ins Rennen Die Brixnerin Lisa Schanung

Csomor und Molinari gewinnen 25. Kalterer-See-Triathlon

Die Ungarin Erika Csomor und der Italiener Giulio Molinari sind die Sieger der 25. Auflage des Internationalen Kalterer-See-Triathlons. Eine starke Leistung boten Südtirols Nachwuchssportler: Matthias Steinwandter aus Innichen belegte bei den Männern den ausgezeichneten 4. Platz, die Brixnerin Lisa Schanung wurde bei den Frauen Sechste.

600 Teilnehmer bestritten heute bei herrlichem Sommerwetter die Jubiläumsausgabe des Kalterersee-Triathlons. Bei den Männern ging der Piemonteser Giulio Molinari als Favorit ins Rennen und gewann auch in 1:56.54 Stunden, mit 36 Sekunden Vorsprung auf Andrea Secchiaro und 41 Sekunden auf Tomas Toth. Ausgezeichneter Vierter wurde der Pusterer Matthias Steinwandter. Der Junioren-Europameister bewältigte die 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen in 1:58.18 Stunden. Damit müsste sich Steinwandter für die U23-EM in Holten in den Niederlanden qualifiziert haben. Er gewann auch das Südtiroler Duell gegen den Bozner Daniel Hofer, der sich in 2:03.51 Stunden mit dem 12. Rang begnügen musste. Hofer ging aber grippegeschwächt ins Rennen und musste auch noch dem Brunecker Thomas Steiner den Vorzug geben, der in 2:02.28 Stunden einen Platz vor dem Bozner ins Ziel kam.


6. Platz für 20-jährige Brixnerin Lisa Schanung

Bei den Damen siegte Favoritin Erika Csomor aus Budapest. Sie feierte den zweiten ungarischen Sieg in Kaltern, vor zwölf Jahren gewann ihr Landmann Peter Hobor bei den Männern. Die 39-Jährige kann auf eine sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken. In den 90er-Jahren war sie eine der besten ungarischen Langstreckenläuferin, dann wurde sie zweimal Duathlon-Weltmeisterin und gewann auch vier Ironman. Bei der Triathlon-Langdistanz-WM 2007 wurde sie Vizeweltmeisterin. Csomor gewann in 2:12.47 Stunden. Vorjahressiegerin Daniela Chmet aus Triest kam mit 44 Sekunden Rückstand als Zweite ins Ziel. Ausgezeichnete Sechste wurde die 20-jährige Brixnerin Lisa Schanung, die trotz Trainingsrückstand (musste wegen Gürtelrose mehrere Wochen pausieren) den Wettkampf in sehr guten 2:17.28 Stunden beendete. „Ich bin mit meiner Leistung sehr zufrieden, hatte eigentlich nur im abschließenden Laufen mit der großen Hitze zu kämpfen“, freute sich Schanung im Ziel. Eine weitere Brixnerin, Manuela Janesi, die in Kaltern von 1994 bis 1997 schon dreimal gewonnen hat, belegte in 2:31.25 Stunden den 11. Platz.



Ergebnisse 25. Kalteresee-Triathlon

Männer
1. Giulio Molinari (Carabinieri) 1:56.54
2. Andrea Secchiero (Polizeisportgruppe) 1:57.30
3. Tamas Toth (Forhans Team) 1:57.35
4. Matthias Steinwandter (Hochpustertal) 1:58.18
5. Riccardo De Palma (Minerva Roma) 1:58.54
6. Dario Chitti (CUS Parma) 1:59.15
7. Lorenzo Ciuti (Minerva Roma) 2:00.08
8. Alberto Della Pasqua (TD Rimini) 2:01.22
9. Attila Fecskovics (Peperoncino Team) 2:01.56
10. Tommaso Crivellaro (Cus Torino) 2:02.26
11. Thomas Steiner (SSV Bruneck) 2:02.28
12. Daniel Hofer (Carabinieri/Bozen) 2:03.51

Frauen
1. Erika Csomor (Forhans Team) 2:12.47
2. Daniela Chmet (Polizeisportgruppe) 2:13.31
3. Eszter Dudas (Peperoncino Team) 2:14.30
4. Giorgia Priarone (TD Rimini) 2:15.00
5. Renate Forstner (Deutschland) 2:17.10
6. Lisa Schanung (SSV Brixen) 2:17.28
7. Elisa Battistoni (Team 707) 2:20.12
8. Giulia Ballestri (Modena Triathlon) 2:25.47
9. Michela Tessaro (Triathlon 3V) 2:26.09
10. Giulia Bedorin (Padova Triathlon) 2:26.18
11. Manuela Janesi (SSV Brixen) 2:31.25



Alle bisherigen Sieger beim Triathlon in Kaltern

Männer
1989 Hermann Kramer (Deutschland)
1990 Gernot Winkler (Österreich)
1991 Andrea Lombardozzi (Italien)
1992 Andrea Lombardozzi (Italien)
1993 Herbert Forster (Österreich)
1994 Giampietro De Faveri (Italien)
1995 Giampietro De Faveri (Italien)
1996 Damian Zepic (Slowenien)
1997 Uwe Widmann (Deutschland)
1998 Giampietro De Faveri (Italien)
1999 Daniel Unger (Deutschland)
2000 Daniele Fiorentini (Italien)
2001 Peter Hobor (Ungarn)
2002 Daniel Fontana (Argentinien)
2003 Claude Eksteen (Südafrika)
2004 Christian Weimer (Deutschland)
2005 Christian Weimer (Deutschland)
2006 Andrea D’Aquino (Italien)
2007 Giampietro De Faveri (Italien)
2008 Christian Ritter (Deutschland)
2009 Vladimir Polikarpenko (Ukraine)
2010 Jonathan Ciavattella (Italien)
2011 Daniel Hofer (Bozen/Italien)
2012 Andrea D’Aquino (Italien)
2013 Giulio Molinari (Italien)

Frauen
1989 Carla Gambarino (Italien)
1990 Carla Gambarino (Italien)
1991 Monika Feuersinger (Österreich)
1992 Brigitte Scheithauer (Deutschland)
1993 Brigitte Scheithauer (Deutschland)
1994 Manuela Janesi (Brixen/Italien)
1995 Brigitte Scheithauer (Deutschland)
1996 Manuela Janesi (Brixen/Italien)
1997 Manuela Janesi (Brixen/Italien)
1998 Astrid Perathoner (Bozen/Italien)
1999 Anke Strömer (Deutschland)
2000 Kate Allen (Australien)
2001 Kate Allen (Australien)
2002 Daniela Locarno (Italien)
2003 Edith Niederfriniger (Meran/Italien)
2004 Laura Giordano (Italien)
2005 Lenka Radova (Tschechien)
2006 Beatrice Lanza (Italien)
2007 Mateja Simic (Slowenien)
2008 Renate Forstner (Österreich)
2009 Annamaria Mazzetti (Italien)
2010 Alice Betto (Italien)
2011 Mateja Simic (Slowenien)
2012 Daniela Chmet (Italien)
2013 Erika Csomor (Ungarn)

Autor: sportnews

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