
Basile Boris Fouchard (2.v.l.) und Ilaria Zane (2.v.r.) haben am Kalterer See triumphiert. © Ufficcio Newspower / Newspower.it
Ein Franzose triumphiert am Kalterer See
Am Samstag hat die 37. Ausgabe des Internationalen Kalterer See Triathlon stattgefunden – und zwar mit 450 Teilnehmern aus 13 Ländern.
09. Mai 2026
Von: pm
Beim traditionsreichen Südtiroler Event triumphierten der Franzose Basile Boris Fouchard und die Venetierin Ilaria Zane, die sich beim olympischen Triathlonformat unter strahlendem Sonnenschein durchsetzten.
Schon im ersten Schwimmabschnitt in den warmen Gewässern des Sees schonten sich die zahlreichen Elite-Athleten nicht. Nach den 1500 Metern führte Fouchard eine große Spitzengruppe an, zu der unter anderem Thomas Francesco Previtali, der Österreicher Thomas Steger, Tommaso Cicchinelli und Titelverteidiger Federico Murero gehörten. Gerade Murero zögerte nicht lange und setzte mit Blick auf die Titelverteidigung auf eine starke Radleistung. Er übernahm die Führung, konnte jedoch keinen entscheidenden Vorsprung herausfahren.
Fouchard beißt sich zum Premierensieg
Der abschließende Laufabschnitt erwies sich schließlich als entscheidend: Das Duo Fouchard/Steger konnte Murero distanzieren, ehe sich der Franzose auf den letzten 200 Metern mit seinen letzten Kraftreserven den Sieg sicherte. Für ihn war es bei seiner ersten Teilnahme zugleich der erste Erfolg – als erster Franzose überhaupt bei den Männern in Kaltern nach den Erfolgen von Mathilde Gautier (2017) und Anne Tabarant (2015) bei den Frauen. „Ich hatte unglaublich viel Spaß. Es war meine erste Teilnahme und so zu gewinnen, ist fantastisch. Ich bin gut gestartet und am Ende wurde bis zuletzt gekämpft“, erklärte Fouchard.Basile Boris Fouchard feierte eine besondere Premiere. © Ufficcio Newspower / Newspower.it
Platz zwei ging damit an Thomas Steger, der in den Disziplinen Radfahren und Laufen die schnellsten Zeiten erzielte und bereits sein drittes Podium in Kaltern feiern durfte. Dahinter landete ein zufriedener Federico Murero. Ebenfalls hervorzuheben sind die Leistungen des Österreichers Jakob Meier auf Rang vier sowie von Thomas Francesco Previtali, der als Siebter besonders im Schwimmen überzeugte.
Zane sticht die Konkurrenz aus
Vor der malerischen Kulisse des historischen Leuchtenburg-Schlosses bot auch das Frauenrennen hochklassigen Sport. Schon nach den ersten Schwimmzügen war klar, dass es schwer werden würde, Ilaria Zane herauszufordern. Die Venezianerin schlug sofort ein hohes Tempo an und setzte sich deutlich von der Lokalmatadorin Lena Göller ab, die gemeinsam mit Alice Riebler und Matilde Locatelli die Verfolgergruppe bildete. Zanes Vorsprung wuchs kontinuierlich, womit sie ihre ausgezeichnete Form in allen drei Disziplinen unterstrich. Nach einem blitzschnellen zweiten Wechsel lief die italienische Meisterin souverän zum Sieg und erzielte zugleich die beste Gesamtzeit des Tages.„Ich liebe dieses Rennen, die Strecke gefällt mir sehr. Überall entlang der Strecke gibt es großartige Unterstützung. Es ist ein Rennen, das einem keine Zeit zum Durchatmen lässt – und es auch dieses Jahr wieder zu gewinnen, ist unglaublich“, sagte Zane im Ziel. Silber ging an die talentierte Alice Riebler vor Matilde Locatelli sowie den beiden Lokalathletinnen Iris Reif, die mit der schnellsten Radzeit über 40 Kilometer nach dem Schwimmen viele Plätze gutmachte, und Lena Göller.
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