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Simone Giannelli (rechts) und Perugia sind wieder Meister. © Legavolley

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Simone Giannelli (rechts) und Perugia sind wieder Meister. © Legavolley

Der Titelhamster schlägt wieder zu: Giannelli ist Meister

Südtirols bester Volleyballspieler schwebt auf Wolke 7 – wieder einmal: Simone Giannelli führte am Mittwochabend Perugia zum Meistertitel in der Serie A.

Mit Ausnahme von Olympia-Gold hat Simone Giannelli in seiner Karriere alles gewonnen, was es zu gewinnen gibt. Seine imposante Trophäensammlung ist am Mittwochabend weiter angewachsen. Der Kapitän von Italiens Nationalmannschaft gewann mit Perugia dank eines 3:1-Sieges gegen Civitanova (25:27, 26:24, 25:22, 25:20) zum vierten Mal den Italienmeistertitel. Zweifel an diesem Triumph kamen nie auf, zumal Perugia den Grunddurchgang für sich entschied und die Best-of-5-Serie im Finale mit 3:0 gewann.


Knapp 5.000 Fans in Perugia sahen zwei Startsätze, die einen ähnlichen Verlauf hatten – und dramatischer nicht sein konnten. Das Giannelli-Team führte im ersten Durchgang schon mit 17:13, ehe die Gäste aufdrehten, herankamen und durch den bulgarischen Star Aleksandar Nikolov das 27:25 fixierten. Civitanova tankte durch den Satzgewinn Selbstvertrauen und entwischte seinerseits auf 20:14. Auch dank eines Blocks von Giannelli, als die Gäste zwei Satzbälle vorfanden, machten die Hausherren das Unmögliche möglich und entschieden den zweiten Abschnitt mit 26:24 für sich.

Giannelli zieht das Spiel an sich

Das Spiel blieb auch in der Folge auf Messers Schneide. Im dritten Abschnitt legte Civitanova vor, Perugia antwortete jedoch durch eine Aufschlagserie von Wassim Ben Tara, die den 16:12-Vorsprung bescherte. Diesmal ließ sich der Grunddurchgangssieger die Butter nicht vom Brot nehmen und ging mit 2:1 in den Sätzen in Führung.

Mit dem Titelgewinn vor Augen spielte Perugia um den erneut überragenden Giannelli noch befreiter auf. Gegen die punktgenauen Angriffe, starken Aufschläge und Blocks des Favoriten hatte Civitanova nichts mehr entgegenzusetzen. Das Team aus den Marken zog so zum zweiten Jahr in Folge im Finale den Kürzeren, Perugia bejubelte hingegen nach 2018 und 2024 den dritten Meistertitel der Vereinsgeschichte.

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