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Italien steht erneut im Finale der Volleyball-Weltmeisterschaft. © ANSA / ROLEX DELA PENA

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Italien steht erneut im Finale der Volleyball-Weltmeisterschaft. © ANSA / ROLEX DELA PENA

Finale! Giannelli und Co. greifen nach der WM-Krone

Italiens Volleyball-Nationalmannschaft rund um den Südtiroler Simone Giannelli ist bei der Weltmeisterschaft auf den Philippinen nur noch einen Schritt von der Titelverteidigung entfernt.

In der Neuauflage des Endspiels von 2022 wuchsen die Azzurri über sich hinaus und fertigten in Manila den amtierenden Europameister und Titelfavoriten aus Polen überraschend deutlich in drei Sätzen ab (21:25, 22:25, 23:25). Damit feierten sie die perfekte Revanche für die Pleite im Endspiel der Nations League im August. Am Sonntag steigt das Finale, dort trifft Italien auf Bulgarien (12.30 Uhr), das nach seinem Sieg über Tschechien (25:20, 23:25, 25:21, 25:22) zum ersten Mal seit 55 Jahren wieder in einem WM-Endspiel steht.


Italien trat mit der inzwischen gewohnten Formation an: Giannelli und Romanò auf der Diagonale, Michieletto und Bottolo als Außenangreifer, Gargiulo und Russo in der Mitte, Balaso als Libero. Die Azzurri starteten verhalten, behielten trotz einiger Schwierigkeiten und eines kleinen Rückstands von zwei bis drei Punkten (10:13) jedoch die Nerven, holten zunächst auf und glichen zum zwischenzeitlichen 14:14 aus. Danach drehten sie das Spiel, übernahmen die Kontrolle und gewannen den ersten Satz mit 25:21.

Aufschlag wird zu Italiens Trumpf

Wie schon zuvor konnten die Italiener auch im zweiten Satz dank guter Aufschlagserien zwischenzeitlich davonziehen. Polen kämpfte sich jedoch zurück und glich zum 20:20 aus. Es entwickelte sich ein spannender Schlagabtausch, der schließlich mit einem Wechsel entschieden wurde. Bei den Azzurri betrat Sani das Feld, der die Polen mit einer fantastischen Aufschlagserie vor große Probleme stellte und so die 2:0-Satzführung fixierte.

Zu Beginn des dritten Satzes wirkten die Polen plötzlich wacher und lagen phasenweise mit fünf Punkten Vorsprung in Führung. Giannelli und Co. bissen sich jedoch zurück in die Partie, bewiesen mentale Stärke und glichen zum 19:19 aus. Letzten Endes zogen die Azzurri auf 24:21 davon und verwandelten anschließend ihren dritten Matchball.

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