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Francesca Gentili will sich mit Urbino Volley fürs Viertelfinale qualifizieren Francesca Gentili Raphaela Folie

Playoff-Auftakt: Francesca Gentili startet ins Ungewisse

Die Volleyballerin aus Bozen steht mit ihrem Verein Urbino Volley im Achtelfinale der Serie-A1-Playoffs. Doch noch bevor die K.o.-Phase beginnt tun sich die ersten Fragezeichen auf.

„Wir haben lange auf die Playoffs vorbereitet, jetzt wollen wir endlich loslegen“, erklärt Francesca Gentili. Am Samstag steht das letzte, für Urbino bedeutungslose Meisterschaftsspiel auf dem Programm, ehe am Mittwoch das erste Achtelfinalmatch gegen Giaveno geplant ist. Ob es überhaupt zur Austragung kommt, ist allerdings noch ungewiss, denn die Spielerinnen des piemontesischen Erstligisten drohen mit Streik. Sie haben in dieser Saison erst 30 % ihres Gehalts ausbezahlt bekommen. Ähnliche Vorfälle gab es bereits bei Crema und Modena, die ihre Teams schließlich aus der Meisterschaft genommen haben.

Gentili sieht die Situation mit großes Skepsis: „Unser Ziel ist der Einzug ins Viertelfinale. Dies wollen wir jedoch auf dem Spielfeld erreichen. Die Lage im italienischen Volleyball ist im Augenblick sehr prekär. Das bekomme auch ich bei meinem Verein zu spüren.“

Die 23-Jährige aus Bozen, die aus dem Nachwuchssektor des SC Neugries stammt, strebt im Sommer ohnehin einen Vereinswechsel an: „In Urbino habe ich sehr viel gelernt und reichlich Erfahrung gesammelt. Ich will jedoch regelmäßiger spielen. Der Trainer setzt im Augenblick zwar viel Vertrauen in mich, allerdings ist die Konkurrenz enorm.“ Zunächst aber peilt Gentili mit ihrem Klub den Einzug ins Viertelfinale an.


Raphaela Folie bereits im Viertelfinale

Dort haben Raphaela Folie und Villa Cortese einen Startplatz bereits fix. Als aktueller Tabellenfünfter darf der Vize-Meister der vergangenen Saison die erste K.o.-Runde überspringen. Der Gegner im Viertelfinale wird am letzten Spieltag ermittelt, im Halbfinale würde anschließend wohl der überlegene Tabellenführer Busto Arsizio warten.


Autor: sportnews

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