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Simone Giannelli (Mitte) könnte Trient nach 11 Jahren verlassen.

Trientner Volleyball-Hochburg zerfällt – Giannelli vor Abschied

Trentino Volley hat in den vergangenen 25 Jahren alles gewonnen, was es auf nationaler und internationaler Ebene zu gewinnen gibt. Nun droht das Ende einer Ära – auch für Simone Giannelli.

Keine zwei Wochen nach dem verlorenen Champions-League-Finale gegen Zaksa Kozle gehen in Trient die Wogen hoch: Mäzen Diego Mosna, der den Klub nach oben geführt und sich in Italiens Volleyballszene ein hohes Standing erarbeitet hat, will das Präsidentenamt ablegen.


Bei einer Mitgliederversammlung am Mittwoch im Grand Hotel Trento wurde Mosnas Rücktritt – zumindest vorläufig – abgelehnt. Allerdings hat der mächtige Präsident angekündigt, einen rigorosen Sparkurs zu fahren und die Kaderkosten deutlich zu senken. Laut einem Bericht der Gazzetta dello Sport soll Italiens Vorzeigeklub Verbindlichkeiten in der Höhe von rund einer Million Euro drücken.

Aufgrund der breiten Unterstützung der lokalen Wirtschaft und der vielen Fans in der Region scheint das Fortbestehen des Vereins gesichert. Allerdings wird Trient künftig kleinere Brötchen backen – und deshalb wohl auch seinen Starspieler verlieren. Kapitän Simone Giannelli, der seit seinem 14. Lebensjahr in Trient Volleyball spielt und längst zu den besten Aufspielern der Welt zählt, steht vor einem Vereinswechsel. Dem Bozner liegt ein Angebot von Supercup-Sieger Perugia vor.

Schlagwörter: Volleyball

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