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Paula Egonu und Italien wollen jetzt ins Finale. © ANSA / MARTIN DIVISEK

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Paula Egonu und Italien wollen jetzt ins Finale. © ANSA / MARTIN DIVISEK

Zittern bis zum Schluss: Italien steht im EM-Halbfinale

Das Viertelfinale der Volleyball-Europameisterschaft der Damen zwischen Italien und Schweden bot am Mittwochabend viel Spektakel – und vor allem viel Drama. Letztendlich gelang es den Azzurre jedoch, sich die aufmüpfigen Schwedinnen vom Leib zu halten.

Italien ging die Partie mit viel Selbstvertrauen an, schließlich hatte die Mannschaft von Julio Velasco im ganzen Turnierverlauf noch keine Niederlage kassiert und sogar nur einen Satz abgegeben. Dass die Latte gegen Schweden höher liegen würde, war allen bewusst. Ein so hart umkämpftes Match bis zur letzten Sekunde überraschte jedoch. Schlussendlich setzte sich der Favorit mit 3:1 (21:25, 26:24, 25:21, 25:23) durch.


Paola Egonu & Co. starteten furios ins Match und führten schnell mit 6:2. Mitte des Satzes fanden die Skandinavierinnen um Superstar Isabelle Haak immer besser in den Satz und drehten diesen – 25:21 hieß es aus ihrer Sicht. Auch im zweiten Durchgang lieferten sich die Teams ein packendes Kopf-an-Kopf-Rennen. Immer wieder waren es Egonu und Haak, die sich fast schon ein persönliches Duell lieferten. Kein Wunder, sind sie doch zwei der besten Diagonalspielerinnen der Welt.

Isabelle Haak, Schwedens Starspielerin. © ANSA / MARTIN DIVISEK

Isabelle Haak, Schwedens Starspielerin. © ANSA / MARTIN DIVISEK


Schweden führte im zweiten Satz schon mit 23:21, doch Italien schaffte im letzten Moment noch die Wende – es sollte sich im weiteren Spielverlauf als entscheidend herausstellen. Nun spielte das Velasco-Team nämlich freier auf, erarbeitete sich im dritten Durchgang einen großen Vorsprung, den es bis zum Satzende nicht mehr hergab.

Ein packendes Ende

Egonu, die 27 Punkte markierte, und Haak, die für 42 Zähler verantwortlich war, standen auch in der Folge in der Hauptrolle. Doch auch Ekaterina Antropova wusste mit ihren 22 Punkten zu überzeugen. Italien enteilte im vierten Satz auf 17:12, mit fünf schwedischen Punkten in Serie war der Vorsprung aber plötzlich weg. Als alles auf einen Tiebreak hindeutete, nahm Velasco eine Auszeit, rüttelte seine Mannschaft durch und sah, wie sie den Halbfinaleinzug klarmachte. Dort wartet nun entweder Polen oder die Niederlande.

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