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Dramatische Szenen bei der Vendee Globe. © AFP / LOIC VENANCE

Dramatische Rettungsaktion bei Segel-Klassiker

In einer dramatischen Rettungsaktion ist der Franzose Kevin Escoffier bei der Vendee Globe von seinem Landsmann Jean Le Cam in Sicherheit gebracht worden.

„Riesige Erleichterung. Kevin ist an Bord, gesund und munter“, twitterte Le Cam, der den havarierten Skipper von dessen Rettungsinsel vor dem Kap der Guten Hoffnung geborgen hatte. Die Rennleitung bestätigte, gegen 2.00 Uhr MEZ von Le Cam eine entsprechende Meldung bekommen zu haben.


Escoffier, der bis dahin Drittplatzierte der Segelregatta, hatte etwa 550 Seemeilen von Kapstadt entfernt ein SOS-Signal gesendet und seinem Team einen Wassereinbruch an Bord gemeldet. Der 40-Jährige verließ bei fünf Meter hohen Wellen und zehn Grad Wassertemperatur die leckgeschlagene Yacht und begab sich in die Rettungsinsel. Die Küstenwache kontaktierte zunächst Le Cam als nächsten Verfolger.

Alle Segler, die sich an der Rettungsaktion beteiligten, dürfen das Rennen fortsetzen, ihre Zeit wird zurückgesetzt. Die Reise bei der Vendee Globe ist nonstop und ohne Hilfe einmal um die Welt rund 45.000 Kilometer lang. Sie gilt als die härteste Einhandregatta der Welt.

Autor: sid

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