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Luna Rossa (hinten) war dem Team Ineos stets eine Nasenlänge voraus. © APA/afp / GILLES MARTIN-RAGET

Italienische Segler sind Herausforderer beim America’s Cup

Italiens Segler sind zum dritten Mal nach 1992 und 2000 in ein Match um den America's Cup eingezogen. Das Luna Rossa Prada Pirelli Team setzte sich im Herausfordererfinale vor Auckland mit 7:1 gegen Sir Ben Ainslies Ineos Team UK durch.

Damit erwarben die Italiener das Recht, Cup-Verteidiger Neuseeland im 36. Duell um den America's Cup vom 6. März an herausfordern zu dürfen. Zwei Siege am Sonntag reichten Italien zum Triumph über die Briten, deren Boot Britannia an seiner Schwäche bei leichten Winden scheiterte.


Die Crew der Luna Rossa konnte sich mit schnellerem Boot und der exklusiven Idee zweier sich abwechselnder Steuermänner durchsetzen. Die Aufgabe teilen sich Francesco Bruni (Italien) und der erfahrene Cup-Sieger Jimmy Spithill (Australien). Teamchef Max Sirena sagte unter Freudentränen: „Nach 20 Jahren ist das heute ein sehr schöner Moment. Es war nicht einfach, aber wir werden jetzt noch härter arbeiten.“

Große Freude bei der Besatzung. © APA/afp / GILLES MARTIN-RAGET


Für den italienischen Rennstallbesitzer und leidenschaftlichen Cup-Jäger Patrizio Bertelli und sein Team ist es im sechsten Anlauf und zwei Jahrzehnte nach dem ersten Erfolg der zweite Einzug in ein America's-Cup-Duell. Im Jahr 2000 unterlag Bertellis „Prada Challenge“ beim 30. America's Cup Neuseeland mit 0:5. Zuvor hatte 1992 Raul Gardinis „Il Moro di Venezia“ Italien im 28. America's Cup erstmals von der wichtigsten Trophäe des internationalen Segelsports träumen lassen. Damals unterlag Italien aber den USA mit 1:4.

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