
Nicolo Martinenghi holte Gold. © ANSA / MOHAMMED BADRA
Historisch: Italiens Schwimmer räumen in Paris ab
Bei den Schwimm-Europameisterschaften in Paris hat Italien am Dienstagabend gleich vier Medaillen – davon zwei aus Gold – abgeräumt.
11. August 2026
Von: dl
Nicolò Martinenghi holte die Goldmedaille über 100 Meter Brust. Der 27-jährige Olympiasieger schlug im Schwimmbecken des Centre Aquatique de la Métropole du Grand Paris nach 58,58 Sekunden an und sorgte damit für einen weiteren großen Erfolg in seiner Karriere. Simone Cerasuolo (23) schnappte sich mit einer Zeit von 58,90 Sekunden über dieselbe Distanz Bronze.
Über 800 Meter Freistil gewann die 27-jährige Simona Quadarella mit einer Zeit von 8:15,55 Minuten ihren insgesamt vierten EM-Titel über diese Distanz und schrieb damit Geschichte. Allrounder Thomas Ceccon verpasste hingegen über 50 Meter Schmetterling Edelmetall um vier Hundertstelsekunden: Der 25-Jährige landete auf dem vierten Platz. Über 100 Meter Freistil schnappte sich die erst 19-jährige Sara Curtis die Bronzemedaille.
Simona Quadarella gewann ihren vierten EM-Titel über 800 Meter und schrieb damit Geschichte. © APA/afp / FRANCOIS-XAVIER MARIT
Nach 41 von 76 Wettkämpfen bei der Schwimm-EM in Paris hält Italien jetzt bei 28 Medaillen, davon neun in Gold. Damit haben die Azzurri zu Großbritannien aufgeschlossen, dass ebenfalls bis dato neun EM-Titel in Paris feierte. Doch insgesamt haben die Briten „nur“ 16 Mal Edelmetall geholt. Dritter im Medaillenspiegel ist Deutschland mit 19, davon sieben in Gold.
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