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Jakob Weger konzentriert sich in Ivrea auf den Kanuslalom.

Kanu-EM: Weger-Brüder mit unterschiedlichen Zielen

Das erste Kanuslalom-Großereignis der Saison 2021 ist die EM der allgemeinen Klasse in Ivrea (Piemont). Von Donnerstag bis Sonntag wird im Kanal Naviglio in Mitten von Ivrea durch die Slalom-Tore gepaddelt. Am Start sind auch die Brüder Matthias (25) und Jakob Weger (22) aus Schenna.

Mit unterschiedlichen Zielen nehmen die Brüder Weger an der Kanuslalom-EM in Ivrea teil. Jakob startet für das italienische Nationalteam nur im Kanuslalom. Matthias ist hingegen für Österreich im Kanuslalom und im Extrem-Slalom im Einsatz.


Jakob will im Kajak-Einer den Finallauf mit den 15 besten Kajak-Paddlern erreichen und dort ein gutes Rennen machen. Bereits 2018, beim Gewinn des U23-WM-Titels, hat Jakob Weger bewiesen, dass ihm der Kanal in Ivrea liegt. Mit Giovanni De Gennaro und Christian De Dionigi peilt Jakob Weger im K1-Teamlauf eine Medaille an. „Wir sind alle 3 gut vorbereitet und im Training sehr zufrieden mit der Mannschaftsperformance“, sagt Jakob Weger.

Stammt aus Schenna, startet aber für Österreich: Matthias Weger.


Sein Bruder Matthias Weger konzentriert sich mehr auf den Extrem-Slalom, jene Kanu-Disziplin, die 2024 in Paris erstmals olympisch sein wird. Er spekuliert darauf, in dieser Kanu-Disziplin in Paris mit dabei zu sein. Im Kanuslalom will Matthias die Quali überstehen und ins Halbfinale kommen. „Wenn alles super läuft, könnte ich es sogar bis in den Finallauf schaffen. Das Gleiche gilt für den Extrem-Slalom, wo mit einem wenig Glück sogar eine Medaille drinnen ist“, glaubt Matthias Weger.

Die Quali im Kajak-Einer der Männer wird morgen ausgetragen. Den K1-Teamlauf gibt es am Freitagnachmittag. Am Samstag gehen der Halbfinal- und Finallauf im Kajak-Einer der Männer und die Quali im Extrem Slalom in Szene. Die Medaillen im Extrem-Slalom-Cross werden zum EM-Abschluss am Sonntag vergeben.

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