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Lars Aaron Senoner in Aktion.

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Lars Aaron Senoner in Aktion.

Lars Aaron Senoner will ins Finale kommen

Der Meraner startet ab Mittwoch in Èpinal (Frankreich) zum zweiten Mal bei der Kanuslalom-EM der U18 im Kajak-Einer und im Canadier-Einer.

Für den einzigen Südtiroler Teilnehmer, Lars Aaron Senoner, läuft die Vorbereitung auf die Junioren-EM in Èpinal auf Hochtouren. Der 17-jährige Slalomkanute des SC Meran/Raika-Torggler zählt in Italien im Kanuslalom zu den viel versprechendsten Nachwuchsathleten und startet sowohl im Kajak-Einer (K1) mit Doppelpaddel als auch im Canadier-Einer (C1) mit einseitigem Stechpaddel. Seine ersten EM-Einsätze hat Senoner am Mittwoch in der Quali im Kajak-Einer und im K1-Teamlauf der Junioren.


In Krakau hat Senoner als erster Slalomkanute Italiens bisher in beiden Bootsklassen ein WM-Finale erreicht. Während er im C1 mit einem vierten Platz nur knapp eine Medaille verpasste, holte er im C1-Teamrennen mit der italienischen Mannschaft wie schon 2025 bei der Kanuslalom-EM der U18 in Solkan (Slowenien) mit Dennis Fina und Riccardo Pontarollo die Silbermedaille. Diese Ergebnisse haben gezeigt, dass der Meraner auch auf internationalem Niveau zur erweiterten Spitze gehört.

Dass sich das Talent auf diesem Niveau entfalten kann, ist jedoch kein Zufall, sondern auch das Ergebnis gezielter Arbeit im Heimatverein. Um Athleten optimal auf internationale Wettkämpfe vorzubereiten, hat die Sektion Kanu des SC Meran in Zusammenarbeit mit der Stadtgemeinde Meran, der Wildbachverbauung und der Autonomen Provinz Bozen viel investiert: Die Slalomstrecken unterhalb der Marlinger Brücke wurden technisch aufgerüstet, um realitätsnahne Bedingungen zu schaffen, die den internationalen Kunstkanälen näher kommen

Doch das Heimrevier stellt die Sportler nicht nur vor sportliche, sondern auch vor Natur gegebene Hürden. Ein bisher ungelöstes Problem sind die starken Wasserschwankungen in der Etsch, besonders in der entscheidenden Vorbereitungszeit im Winter und im Frühjahr. Zudem wirkt sich die zunehmende Wasserknappheit spürbar auf den Trainingsbetrieb aus – zusätzliche Herausforderungen, die Anpassungsfähigkeit verlangen.

Zuletzt gesundheitlich angeschlagen

Zu diesen erschwerten Bedingungen vor Ort kam für Lars Aaron Senoner zuletzt eine krankheitsbedingte Zwangspause von einer Woche. Sie zwang ihn dazu, die geplante Anreise mit der Nationalmannschaft zu verschieben, weshalb er erst seit wenigen Tagen auf der EM-Strecke trainieren kann.

Trotz dieser Hürden bleibt das Ziel für die Junioren-EM klar definiert: Der Einzug ins Finale in beiden Bootsklassen. Sollte es aufgrund der körperlichen Verfassung nicht ganz für die Endläufe reichen, wäre bereits das Erreichen der Halbfinals ein zufriedenstellendes Ergebnis. Entscheidend wird sein, wie schnell der Meraner nach seiner Pause wieder zu seiner gewohnten Stabilität findet.

Unabhängig vom Ausgang in Èpinal unterstreicht die bisherige Saison das enorme Potenzial des jungen Meraners. Für Lars Aaron Senoner bleibt nun die Hoffnung, dass er seine starke Form trotz der schwierigen Vorbereitungsphase bestätigt und in Frankreich an die Erfolge von der U18-WM in Krakau nahtlos anknüpfen kann.

Nachstehend der Zeitplan der Einsätze von Lars Aaron Senoner:

Mittwoch, 5. August 2026
09:48 Uhr – 10:56 Uhr: K1, Junioren, Quali mit Lars Aaron Senoner (68 Teilnehmer)
15:00 Uhr – 16:01 Uhr: K1 Junioren-Teamlauf mit Lars Aaron Senoner (20 Teams)

Donnerstag, 6. August 2026
09:57 Uhr – 10:47 Uhr: C1 Junioren, Quali mit Lars Aaron Senoner (50 Teilnehmer)
13:55 Uhr – 14:35 Uhr: C1 Junioren-Teamlauf mit Lars Aaron Senoner (13 Teams)

Freitag, 7. August 2026
10:04 Uhr – 11:04 Uhr: K1 Junioren, Halbfinale ev. mit Lars Aaron Senoner (30 Teilnehmer)
15:43 Uhr – 16:10 Uhr: K1 Junioren, Finale ev. mit Lars Aaron Senoner (12 Teilnehmer)

Samstag, 8. August 2026
10:04 Uhr – 11:04 Uhr: C1 Junioren, Halbfinale ev. mit Lars Aaron Senoner (30 Teilnehmer)
15:31 Uhr – 15:58 Uhr: C1 Juniorem, Finale ev. Mit Lars Aaron Senoner(12 Teilnehmer)

Schlagwörter: Wassersport

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