
Am Reschensee fand eine Regatta statt.
Österreicher und Schweizer Sieger am Reschensee
Am Reschensee herrschte am Samstag und Sonntag Hochbetrieb. Zum siebten Mal war der Stausee im Obervinschgau eine Etappe des Soling- Alpencups. Gleichzeitig wurde am Reschensee zum dritten Mal die internationale Turmregatta “Longtze Alps Trophy“ ausgetragen. Insgesamt 25 Boote aus sechs Ländern, darunter erstmals eines auch aus Frankreich, waren im Einsatz. 15 Boote starteten in der Soling-Klasse, fünf davon vom Segelverein Reschensee, und zehn in der Longtze-Klasse, eines davom vom Segelverein Reschensee.
20. Juli 2026
Von: pm
Am Samstag gab es besondere Windverhältnisse, von Leichtwind bis Starkwind. Am Sonntag herrschten sehr gute Windverhältnisse für die Segler mit Starkwind bis zu 30 Knoten. Sechs Wettfahrten wurden in der Soling-Klasse gesegelt, drei am Samstag und drei am Sonntag, in der Longtze-Klasse hingegen an beiden Tagen sieben Wettfahrten.
“Das bringt glückliche Teilnehmer, die Elite der Klassen Longtze und Soling wollen wiederkommen, das steht fest. Allen war die Anstrengung am Sonntag Nachmittag anzusehen. Die Soling Klasse hat sich sogar für eine Europameisterschaft im Jahr 2028 interessiert, das steht aber noch nicht fest, ist aber ein Riesen-Kompliment für unseren Verein“, berichtet der Sekretär des Segelvereins Reschensee, Christoph Koch.
Die Teams des Segelvereins Reschensee haben sich sehr gut geschlagen. Sie konnten in den sechs Wettfahrten der Soling Klasse, ebenso das Boot von Dominique Thurnherr in den sieben Wettfahrten der Longtze Klasse, sehr gute Ergebnisse einfahren und rücken dem Feld der internationalen Teams sehr nahe!
“Vor 10 Jahren wurden wir noch überrundet“, erinnert sich der Vereinspräsident Arnold Ortler. “Heute sind wir respektierte Teilnehmer im hochkarätig besetzten Regattafeld mit Topseglern aus vielen Nationen“.
Orgnisatorisch hat alles bestens geklappt, das Ein- und Auskranen, die Regatta-Leitung mit Funktionären des Italienischen Segelverbandes. Die Verpflegung wird als die Beste im Regatta-Zirkus bezeichnet. Da hat der Segelverein mit vereinseigenen Top-Grillern Glück, gleich wie die Regatta-Teilnehmer, die verwöhnt werden.
Der Reschensee war belebt wie selten, 25 3- und 4 Mann/Frau-Boote plus Boote für die Rettung und Regatta-Komitees haben dieses Wochenende für ein Energie geladenes Bild während der Regatta und für eine echte Hafenstimmung in Reschen gesorgt.
In der Soling-Klasse konnte sich zum zweiten Mal nach 2023 der Skipper Christian Spiessberger mit dem Boot “Phönix“ und seiner Crew durchsetzen. Der Österreicher, der sich erst drei Wochen vorher am Wolfgangsee zum österreichischen Soling-Staatsmeister gekürt hat, überquerte bei sechs Wettfahrten fünf Mal die Ziellinie als Erster und belegte einmal Platz drei. Zweiter wurde das Team des Deutschen Christian Mack vor seinem Landsmann Michael Dietzel, der 2024 mit seiner Crew die Soling-Regatta am Reschensee gewonnen hat und im Vorjahr Platz zwei belegt hat. Das am besten platzierte Team vom Segelverein Reschensee war das Boot Claudia Augusta II von Christoph Koch aus Naturns mit seinen 13-jährigen Söhnen, den Zwillingen Jakob und Josef Koch, als Zehnte. Bei der sechsten und letzten Wettfahrt konnten sie sogar den tollen fünften Platz belegen. Jakob und Josef Koch, die schon zum vierten Mal im Boot Claudia Augusta II bei der Reschensee-Regatta mitgesegelt sind, das erste Mal im Alter von zehn Jahren, sind weltweit die jüngsten Soling-Segler. “Begonnen haben sie mit dem Segelsport schon in früher Kindheit“, sagt ihr Vater Christoph Koch.
In der Longtze-Klasse konnte sich gleich bei seinem ersten Start am Reschensee der Schweizer Jarno Wieland mit seiner Crew vor dem Team seines Landsmannes Beat Frank, der wie im Vorjahr Platz zwei belegte, und der Truppe des Deutschen Thomas Begher durchsetzen. Achter wurde das Boot des Segelvereins Reschensee mit Dominique Thurnherr als Skipper sowie Roman Thurnherr, Iris Thurnherr und Tim Galluser als Crew-Mitglieder.
Am kommenden Wochenende gibt es am Reschensee erneut eine internationale Segelregatta. Am 25. und 26. Juli feiert die Minialtura-Klasse ihre Premiere auf dem Reschensee. Zehn Boote sind bisher gemeldet.
Nachstehend die Ergebnisse des Soling-Alpencups und der Turmregatta bzw. Longtze Alps Trophy:
Soling-Alpencup, Endstand nach sechs Wettfahrten: 1. Boot “Phönix“ (Skipper Christian Spiessberger, Leopold Berner, Max Reisinger – Österreich) 5 Punkte; 2. Team (Skipper Christian Mack, Thomas Fabry, Christopher Zeidler – Deutschland) 10; 3. Boot “NN“ (Skipper Michael Dietzel, Martin Zeileis, Hannes Ramoser – Deutschland). Boote vom Segelverein Reschensee: 10. Boot “Claudia Augusta“ (Skipper Christoph Koch, Jakob Koch, Josef Koch) 44; 11. Boot “Lea“ (Skipper Arnold Ortler, Edith Stecher Ortler) 52; 12. Boot “Black Jack“ (Skipper Andreas Lechthaler, Jürgen Wallnöfer und Lukas Gerstl) 55; 13. Boot Süd1 (Skipper Deborah Sparber, Philipp Schöpf, Rita Theiner) 60; 14. Boot “Maria“ (Skipper Harald Weisenhorn, Hubert Gunsch, René Schöpf) 66.Turmregatta und Longtze Alps Trophy, Endstand nach sieben Wettfahrten:
1. Boot “shensu“ (Skipper Jarmo Wieland, Risto Wieland, Daniel Estermann, Basil Zweifel - Schweiz) 8 Punkte; 2. Boot “Qui“ (Skipper Beat Frank, Nicolas Bansac, Lukas Hohl, Christoph Andris – Schweiz) 15; 3. Boot “Corvus“ (Skipper Thomas Begher, Christoph Hardt, Domninik Maier-Ring, Fabrizio Padrun – Deutschland) 19. Boot vom Segelverein Reschensee: 8. Boot “Tough Cookie“ (Skipper Dominique Thurnherr, Roman Thurnherr, Iris Thurnherr, Tim Galluser) 44.Profil bearbeiten
Sie müssen sich anmelden, um die Kommentarfunktion zu nutzen.
Kommentare (0)