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Das Swimmeeting in Bozen schrieb am Sonntag eine besondere Erfolgsgeschichte. © PM

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Das Swimmeeting in Bozen schrieb am Sonntag eine besondere Erfolgsgeschichte. © PM

Beim Swimmeeting: Alexander Walzl schreibt sein Märchen

Sieben Meetingrekorde und ein historischer Podestplatz prägten die 30. Ausgabe des Internationalen Swimmeetings Südtirol. Für den besonderen Höhepunkt aus lokaler Sicht sorgte der 17-jährige Überraschungsmann Alexander Walzl.

Mit sieben neuen Meetingrekorden und einem historischen Erfolg für den heimischen Schwimmsport ist am Sonntag die 30. Ausgabe des Internationalen Swimmeetings Südtirol zu Ende gegangen. Zwei Tage lang bot die Albert-Pircher-Halle am Bozner Pfarrhof Spitzenschwimmsport. Für den Höhepunkt aus Südtiroler Sicht sorgte Alexander Walzl vom veranstaltenden SSV Bozen.


Über 50 Meter Rücken schlug Walzl nach 25,48 Sekunden als Zweiter an und sicherte sich Silber. Lediglich zwei Hundertstelsekunden trennten ihn vom Drittplatzierten Flavio Straub (25,50 Sekunden). Den Sieg holte sich der brasilianische Olympiateilnehmer Guilherme Basseto in 23,97 Sekunden.

Walzls Podestplatz ist ein historischer Erfolg: Nach Stefano Ballo ist er erst der zweite Südtiroler, dem beim internationalen Swimmeeting ein Platz unter den ersten drei gelingt. Zudem ist er der erste männliche Schwimmer des SSV Bozen, der bei der Veranstaltung das Podium erreicht hat.


Ponti, Cerasuolo und Caribé sorgen für Rekorde

Auch international standen am zweiten Wettkampftag zahlreiche Spitzenleistungen im Mittelpunkt. Besonders erfolgreich war der Schweizer Noè Ponti, der über 100 Meter Schmetterling in 48,94 Sekunden einen neuen Meetingrekord aufstellte. Als erster Schwimmer blieb er damit in der Geschichte der Veranstaltung unter der Marke von 49 Sekunden. Seinen bisherigen Rekord aus dem Jahr 2023 verbesserte er um 91 Hundertstelsekunden.

Bereits am Samstag hatte Ponti über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Lagen neue Bestmarken aufgestellt. Mit drei Siegen und drei Meetingrekorden war er der erfolgreichste männliche Athlet der Jubiläumsausgabe.

Einen weiteren Rekord verbuchte der italienische Brustschwimm-Weltmeister Simone Cerasuolo. Über 100 Meter Brust gewann er in 57,72 Sekunden und unterbot seine eigene Bestmarke aus dem Vorjahr um neun Hundertstelsekunden. Bereits am Samstag hatte er über 50 Meter Brust einen neuen Meetingrekord aufgestellt.

Für den nächsten Rekord sorgte der Brasilianer Guilherme Caribé. Über 50 Meter Freistil gewann er in 20,88 Sekunden und verbesserte die seit 2014 bestehende Bestmarke von Marco Orsi (21,23 Sekunden) deutlich. Caribé beendete das Wochenende mit zwei Siegen, einem zweiten Platz und einem Meetingrekord.


Irlands Charlotte Cullen erneut vor Danielle Hill

Bei den Frauen setzte Charlotte Cullen ein weiteres Ausrufezeichen. Nachdem die junge Irin bereits am Samstag über 100 Meter Rücken ihre erfahrene Landsfrau und Europameisterin Danielle Hill hinter sich gelassen hatte, wiederholte sie diesen Erfolg am Sonntag über 50 Meter Rücken.

Mit 26,76 Sekunden sicherte sich Cullen den Sieg und verbesserte den bisherigen Meetingrekord von Silvia Scalia aus dem Jahr 2023 (26,99 Sekunden). Danielle Hill belegte in 27,32 Sekunden den zweiten Platz.

Auch die US-Amerikanerin Skyler Smith durfte sich über einen Doppelsieg freuen. Nach ihrem Erfolg über 50 Meter Brust am Samstag gewann sie am Sonntag auch die 100-Meter-Distanz. In 1:08,03 Minuten setzte sie sich knapp gegen Kay-Lyn Loehr (1:08,37) und Gaia Neidiger (1:08,78) durch. Zwischen den drei Erstplatzierten lagen lediglich 75 Hundertstelsekunden.


Lahtinen ist erfolgreichste Schwimmerin des Meetings

Zur erfolgreichsten Athletin der Jubiläumsausgabe avancierte die Finnin Laura Lahtinen. Sie gewann insgesamt vier Rennen und belegte einmal den zweiten Platz.

Nach ihren Siegen über 50 Meter Schmetterling und 100 Meter Lagen am Samstag setzte sie sich am Sonntag auch über 100 Meter Schmetterling (57,26 Sekunden) und 50 Meter Freistil (24,88 Sekunden) durch. Lediglich über 100 Meter Freistil musste sie sich am Vortag knapp geschlagen geben: Dort fehlten ihr sieben Hundertstelsekunden auf Siegerin Anna Chiara Mascolo.

Mit vier Siegen und einem zweiten Platz in fünf Einzelrennen war Lahtinen die erfolgreichste Schwimmerin des Meetings.

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