
War erneut eine Klasse für sich: Simona Quadarella © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Die legendäre Quadarella schlägt wieder zu
Simona Quadarella bleibt die Grande Dame des italienischen Schwimmsports. Am Freitagabend gewann die Römerin bereits ihre zehnte Goldmedaille bei einer Europameisterschaft.
14. August 2026
Von: leo
Die 27-Jährige, die bei den Titelkämpfen in Paris auch über 800 Meter Freistil triumphierte, war über 1.500 m eine Klasse für sich. Quadarella gewann – wie schon vor wenigen Tagen – vor Isabel Gose und Maya Werner aus Deutschland. Es war das zehnte EM-Gold ihrer Laufbahn und zugleich der vierte Triumph der Azzurri in Paris.
Quadarella erarbeitete sich schon auf den ersten zwei Bahnen einen Vorsprung, den Gose in der Folge aber zunichtemachte. Die Deutsche ließ durch die Aufholjagd jedoch wichtige Körner und konnte ihrer Kontrahentin bei deren Spurt zur Rennmitte nicht folgen. Ungefährdet – und mit einem EM-Rekord von 15:46,22 Minuten – feierte sie den erhofften Sieg.
Staffel holt Bronze
„Heute war es hart“, betonte Quadarella nach dem Rennen. „Der Plan war es, schnell zu starten, aber das war keine gute Idee. Ich habe zwar gehofft, eine etwas bessere Zeit zu schwimmen, bin jedoch trotzdem überglücklich.“Sara Curtis führte Italien in der Staffel zu Bronze. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Bereits zuvor musste Thomas Ceccon eine Enttäuschung hinnehmen, als er über 50 Meter Rücken nur Siebter wurde. Kurz darauf rehabilitierte sich der Superstar jedoch mit der Mixed-Staffel, mit der er über viermal 100 m Bronze gewann.
Nachdem Sara Curtis an vorletzter Stelle Italien auf die gleiche Höhe wie die neutralen Athleten aus Russland brachte, musste Emma Virginia Menicucci auf der letzten Ablösung ihre Konkurrentinnen vorbeiziehen lassen. Russland gewann vor den Niederlanden, Italiens Zeit von 3:20,80 Minuten bedeutete einen neuen Landesrekord. Carlos D'Ambrosio hatte das Rennen eröffnet.
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