
Simona Quadarella holte ihre dritte Goldmedaille. © APA/afp / SEBASTIEN BOZON
Italien rundet die Schwimm-EM erfolgreich ab
Italien hat am letzten Tag der Schwimm-Europameisterschaft in Paris noch einmal fünf Mal Edelmetall abgeräumt.
16. August 2026
Von: dl
Herausragend war wieder einmal Simona Quadarella: Nach ihren beiden Triumphen über 800 und 1500 Meter gewann die Römerin auch die 400 Meter Freistil. Damit holte sie bei dieser EM ihre dritte Goldmedaille. Die italienische Top-Schwimmerin schlug in 4:01,34 Minuten an und ließ die beiden Deutschen Isabel Gose und Maya Werner hinter sich.
Im Olympic Aquatics Centre in Paris setzte die 27-jährige Italienerin damit auch bei jener Disziplin ihren Stempel auf, die ihr eigentlich am wenigsten liegt. Dieses Triple hatte sie bereits 2018 in Glasgow und 2021 in Budapest geschafft. Damit kommt Quadarella nun auf elf EM-Goldmedaillen auf der Langbahn.
Auch Thomas Ceccon räumte am letzten Tag ab. © APA/afp / JULIEN DE ROSA
Insgesamt gab es am Sonntagabend vier weitere Medaillen für Italien zu bejubeln. Ceccon, Razzetti, Martinenghi, D’Ambrosio gewannen Silber bei den Herren in der gemischten Staffel über 4× 100 Meter, genauso wie Sara Curtis, Benedetta Pilato, Anita Gastaldi und Emma Virginia Menicucci. Über 100 Meter Rücken wurden die zweitplatzierten Benedetta Pilato und Thomas Ceccon im Kampf um Gold jeweils um eine Hundertstelsekunde geschlagen.
Medaillenregen für Italien
Damit rundete Italien die Schwimm-EM in Paris mit insgesamt 43 Medaillen ab. Dabei gab es 13 Mal Gold, 15 Mal Silber und 15 Mal Bronze. Nur Großbritannien hat mehr Goldene (14) als die Azzurri. Dafür haben die Briten insgesamt „nur“ 26 Mal Edelmetall abgeräumt.Profil bearbeiten
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