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Gregorio Paltrinieri und Lorenzo Galossi sorgten für das Highlight. © APA/afp / ALBERTO PIZZOLI

Italienische Schwimm-Party geht weiter

Sie feierten ihren Champion Gregorio Paltrinieri mit ohrenbetäubender Begeisterung und bejubelten am Samstag noch weitere Medaillen. Die Schwimm-Europameisterschaft in Rom wird zur großen Party.

Sieben Mal Gold, vier Mal Silber, drei Mal Bronze: Italiens Schwimmer befinden sich bei der Heim-Europameisterschaft auf Wolke 7. Am Samstag sorgten die ganz großen Stars um Gregorio Paltrinieri im malerischen Freiluftbecken von Rom für eine Stimmung, die an eine Mischung aus Fußball- und Volksfestatmosphäre erinnerte. Ein Weltrekord eines rumänischen Wunderkindes heizte das Klima zusätzlich auf.


Kein Sportler ist in Italien zurzeit wohl so beliebt wie der 27-jährige Gregorio Paltrinieri. Nicht zuletzt durch seinen Weltmeistertitel vor rund zwei Monaten in Budapest über 1500 Meter hat der Mann aus Carpi Legendenstatus erreicht. Am Samstag erwarteten die Massen im Foro Italico vom Überflieger über 800 Meter natürlich Gold. Und er lieferte: Paltrinieri schlug in einer Zeit von 7:40,86 Minuten vor dem deutschen Lukas Märtens und seinem Landsmann Lorenzo Galossi an.

Schwomm Weltrekord: David Popovici © ANSA / ALBERTO PIZZOLI


In der Abendsession sorgte der Rumäne David Popovici neben Paltrinieri für den großen internationalen Höhepunkt. Der 17-Jährige schlug bei seinem Sieg im Finale über 100 Meter Freistil nach 46,86 Sekunden an und verbesserte den 13 Jahre alten Weltrekord des Brasilianers César Cielo um fünf Hundertstelsekunden. Cielo hatte seine Bestmarke ebenfalls im Foro Italico aufgestellt. Von den begeisterten Zuschauern wurde Popovici mit lauten Sprechchören gefeiert. „David, David“, riefen die Fans. Lorenzo Miressi schnappte sich mit 47,63 Sekunden Bronze.
Pilato mit Gold
Der Medaillenregen war für Italien damit aber noch nicht beendet: Über 100 Brust gewann die erst 17-jährige Benedetta Pilato, die auch den Weltmeistertitel über diese Distanz trägt, die Goldmedaille vor ihrer Landsfrau Lisa Angiolini in einer Zeit von 1:05,97 Minuten. Dritte wurde die Litauerin Ruta Meilutyte. Das vor der EM ausgerufene Ziel von zehn Goldmedaillen ist für die Schwimm-Nation Italien greifbarer denn je.

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