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Freuen sich über die Medaille: Federica Pellegrini, Margherita Panziera, Stefano Ballo und Stefano Di Cola (v.l.).

Stefano Ballo holt eine historische EM-Medaille

Stefano Ballo befindet sich nach wie vor auf der Überholspur: Der Bozner Schwimmer holte am Dienstag bei der Europameisterschaft in Budapest eine historische Medaille.

In der Mixed-Staffel über 4x200 Meter Freistil schwamm Ballo mit den Azzurri zur Silbermedaille. Das war Italien in dieser Disziplin bisher noch nie gelungen. Ballo war mit Stefano Di Cola, Superstar Federica Pellegrini und Margherita Panziera an den Start gegangen. Am Ende stand dem Quartett eine Zeit von 7.29,35 Minuten zu Buche – das ist über drei Sekunden schneller als der bisherige Italienrekord.


Schneller als die Azzurri war am Dienstag nur das britische Quartett mit Thomas Dean, James Guy, Abbie Wood und Freya Anderson, das mit einer Zeit von 7.26,67 Minuten anschlug. Bronze ging an Russland mit Aleksandr Shchegolev, Alexander Krasnykh, Anna Egorova und Anastasia Kirpichnikova (7.31,54 Minuten). Ballo selbst bot eine starke Leistung und schwamm eine Zeit von 1.46,96 Minuten.

Nach dem Wettkampf war der Bozner, der bei den Olympischen Spielen in Tokio als Fixstarter gilt, überglücklich. „Ich bin sehr froh“, sagte er nach dem Rennen. „Die Zeit ist nicht weit von meiner persönlichen Bestzeit entfernt – und das, obwohl ich aktuell nicht in der besten Form bin. Es ist eine Ehre, hier mitzumachen.“ Italiens Schwimm-Superstar Federica Pellegrini freute sich ebenfalls über die Medaille. „Dieses Edelmetall haben wir bei der letzten Europameisterschaft in Glasgow verpasst, nun ist es zum Glück gekommen. Die Jungs und Mädels waren wirklich stark.“

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