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In Budapest geht es bald um Gold, Silber und Bronze. © ANSA / Aniko Kovacs

Südtiroler Chancen & Co: Alles zur Schwimm-WM

Von diesem Wochenende an geht es für die besten Schwimmer der Welt in Budapest um WM-Medaillen. Hier gibt es das Wichtigste dazu.

Die ungarische Hauptstadt war bereits 2017 Ausrichter der Weltmeisterschaft. Nachdem die eigentlich im japanischen Fukuoka geplante WM coronabedingt ins kommende Jahr verschoben wurde, nahm der Weltverband Fina die nun stattfindenden Titelkämpfe kurzfristig ins Programm.


Welche Sportarten sind bei der WM dabei?
Neben dem Hauptfokus Beckenschwimmen werden WM-Medaillen im Freiwasserschwimmen, Wasserball, Wasserspringen und Synchronschwimmen vergeben. In der ersten WM-Woche sind zunächst die Beckenschwimmer und Synchronschwimmerinnen gefordert. Anschließend werden die Medaillen im Freiwasserschwimmen und Wasserspringen vergeben. Die Wasserball-Wettkämpfe werden vom 20. Juni bis zum 3. Juli ausgetragen.
Wie stehen die Südtiroler Chancen?

Stefano Ballo ist als einziger Südtiroler in Budapest dabei. © Social Media/Stefano Ballo

Stefano Ballo wird in Budapest die Südtiroler Fahne hochhalten. Der Bozner wird bei der WM in der kommenden Woche nur in der 4x200-m-Staffel schwimmen. Der wichtige Tag ist Donnerstag, der 23. Juni. „Wir werden versuchen, uns für das Finale zu qualifizieren. Wir haben gute Chancen, ein gutes Ergebnis zu schaffen. Seit 3 Jahren laufen wir dem Traum einer Medaille nach. Vielleicht klappt es diesmal“, wurde Ballo kürzlich im Tagblatt Dolomiten zitiert. Weil der 29-Jährige bei der Italienmeisterschaft in Riccione Vierter war, werden bei der WM De Tullio und Stefano Di Cola das Einzelrennen über 200 m Freistil schwimmen.
Sind russische Sportler bei der WM zugelassen?
Nein. Nach langem Zögern hat die Fina Ende März Sportlerinnen und Sportler aus Russland und Belarus für alle von ihr organisierten Veranstaltungen ausgeschlossen. Zuvor hatte der Weltverband den Start dieser Sportler unter neutraler Flagge erlaubt und sich dafür scharfe Kritik eingehandelt. So hatten Deutschland und die Schweiz angekündigt, nicht an der Schwimm-WM teilzunehmen, wenn russische und belarussische Athleten starten dürften.

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