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Der Weltverband stimmt ab. © shutterstock

Weltverband FINA stimmt über Transgender-Teilnahmen ab

Der Weltverband FINA wird am Sonntag auf einem außerordentlichen Generalkongress im Rahmen der Schwimm-WM in Budapest über eine neue Regelung für Transgender-Schwimmer abstimmen.

Wie der Weltverband am Samstag mitteilte, wird ein Bericht einer Transgender-Arbeitsgruppe mit „führenden Persönlichkeiten aus Medizin, Recht und Sport“ angehört werden. Danach werde über die neue Inklusionspolitik abgestimmt, sagte ein FINA-Sprecher.


Die neuen Regeln könnten unter anderem erhebliche Auswirkungen auf die Karriere der Amerikanerin Lia Thomas haben. Sie hatte vor einigen Monaten als erste bekannte Transgender-Frau einen NCAA Division I-Titel gewonnen. Die Einbeziehung von Transgendern im Sport spaltet die Gemüter, insbesondere im „Kulturkampf“ in den USA zwischen Konservativen und Progressiven.

Die Gegner von Transgender-Athleten im Frauensport, zu denen auch die ehemalige britische Olympiamedaillengewinnerin Sharron Davies gehört, behaupten, dass jeder, der die männliche Pubertät durchläuft, immer einen großen körperlichen Vorteil gegenüber Frauen hat. Die Befürworter argumentieren unterdessen, dass noch nicht ausreichend Studien über die Auswirkungen von Geschlechtsumwandlungen auf die körperliche Leistungsfähigkeit durchgeführt wurden. Außerdem seien Spitzensportler sowieso körperliche Ausnahmen.

Schlagwörter: Wassersport Schwimmen fina

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