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Laura Letrari wusste zu überzeugen. © swim meeting

Zum Schluss nochmals Rekorde

Am 3. und letzten Tag des Cool Swim Meeting in Meran waren nicht mehr viele große Namen dabei. Aber Thomas Ceccon und Laura Letrari setzten noch einmal ein Ausrufezeichen und gewannen jeweils ein Rennen mit einem neuen Meetingrekord.

Ceccon trumpfte über 100 m Delfin in 53,20 Sekunden auf. Letrari holte sich die 100 m Rücken ebenfalls in neuer Cool-Bestzeit von 1.03,11 Minuten. Insgesamt konnten die Zuschauer im Meraner Lido am Wochenende 12 neue Veranstaltungsrekorde bewundern, 4 davon am Sonntag.


Ceccon zeigte über 100 m Delfin seine derzeitige Hochform und war auch mit seiner Siegerzeit zufrieden: „Das ist eine Sekunde über meiner Bestzeit (52,36 im Dezember 2020 in Riccione), aber es war ein Rennen mehr und ich bin zufrieden. Beim Sette Colli am kommenden Wochenende werde ich die Rennen schwimmen, die ich auch in Tokio im Programm habe, Freistil und Rücken, und auch die 50 m Delfin absolvieren.“ Ob wir ihn im kommenden Jahr in Meran wiedersehen? „Ich würde sehr gerne wiederkommen“, sagt Ceccon. Den alten Meetingrekord hat übrigens Marco De Tullio seit 2019 in 55,02 gehalten.

Thomas Ceccon © swim meeting



Mit einer weiteren starken Leistung hat sich auch Laura Letrari aus Meran verabschiedet. Nach einem langen und intensiven Wochenende blieb sie über 100 m Rücken in 1.03,11 nur eine Sekunde über ihrer Bestzeit und löschte die 1.04,63 von Camilla Simicich aus. „Ich merke, dass ich müde bin, aber ich bin auch heute einen Meetingrekord geschwommen, ich habe fünf Rennen gewonnen. Und das Niveau war hoch, denn es waren nicht nur starke Schwimmer der Nationalmannschaft hier und die Südtiroler, sondern auch viele andere starke Teams.“ Auch Letrari hat ha kommenden Wochenende das Sette-Colli-Meeting in Rom auf dem Programm.

Die Meetingrekorde drei und vier haben am Sonntag Elisa Fiorini und Giulio Ciavarella aufgestellt. Fiorini hat über 200 m Brust den alten Veranstaltungsrekord von Julia Berger um über 4 Sekunden unterboten (2.37,84). Die Lokalmatadorin wurde in 2.37,00 Zweite. Giulio Ciavarella war über 100 m Rücken in 57,31 über sechs Zehntelsekunden schneller als Mattia Alessandro 2019 (57,95). Den Sieg über 200 m Brust der Männer sicherte sich Giacomo Casadei (San Marino) in 2.22,70. Die 100 m Delfin der Frauen gingen an Sofia Sartori (1.02,57). Über 200 m Lagen konnten Aurora Zanin (2.23,85) und Andrea Savoca (2.06,45) über den ersten Platz jubeln. Die 800 m Freistil zum Abschluss der Veranstaltung holten sich Lucia Scartozzoni (8.57,73) und Edoardo Filippo Valente (8.21,61), der schon am Samstag die 1500 m Freistil für sich entschieden hatte.
Wieder drei Staffel-Landesrekord am Sonntag
Nachdem der SSV Bozen chon am Samstag über 4 x 50 m Lagen zwei neue Landesrekorde aufgestellt hatte, gab es am Sonntag über die in der Langbahn selten geschwommene 4 x 50 m Freistil sogar drei neue Landesrekorde. Die Burschen Marco Zanin, Thomas Frasnelli, Stefan Bettin und Carmine Iannone von Bolzano Nuoto unterboten in 1.39,21 den vor zwei Jahren ebenfalls beim Cool Swim Meeting aufgestellten Rekord des SSV Bozen in der allgemeinen Klasse um knapp zwei Zehntel (1.39,39).

Die Burschen des SSV Bozen durften sich über einen Jugend-Landesrekord freuen, Luca Scampicchio, Tommaso Brida, Nicolas Mayr und Gabriel Pircher pulverisierten die alte Bestmarke des SSV Bozen aus dem Jahre 2016 von 1.44,21 regelrecht und schlugen in 1.41,52 Minuten an.

Auch das Mädchen-Quartett des SSV Bozen stelle einen neuen Rekord in der allgemeinen Klasse auf. Arianna Tava, Sabrina Weger, Samantha Ortler und Valentina Trapasso demolierte in 1.47,97 die bestehende Bestmarke aus dem Jahr 2019 in Meran um 2,61 Sekunden (1.50,58).

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