Y Wasserspringen

Tania Cagnotto (re.) und Francesca Dallapé könnten demnächst wieder für sportliche Schlagzeilen sorgen © APA/afp / ODD ANDERSEN

Comeback in Tokio? Cagnotto liebäugelt mit Olympia 2020

Seit gut 13 Monaten befindet sich Wasserspringerin Tania Cagnotto im sportlichen Ruhestand. Nun verdichten sich allerdings die Anzeichen, dass die Boznerin wieder auf die internationale Wassersprung-Bühne zurückkehren könnte.

„Im Oktober beginne ich wieder mit dem Training“ – mit diesen Worten sorgte Cagnotto am gestrigen Mittwoch im Rahmen der Vorstellung ihres Biografie „Oro, argento e Tania“ für Aufsehen. Die 33-jährige Jung-Mami ist noch bis Oktober in Mutterschaft, danach will sie „ein paar Übungseinheiten absolvieren, um zu schauen, wie der Körper darauf reagiert.“

Cagnotto, die seit der Italienmeisterschaft im Mai 2017 keinen offiziellen Wettkampf mehr bestritten hat, ist dem Sport nach wie vor sehr verbunden: „Ich spüre, dass ich weiterhin in irgendeiner Weise betätigen soll. Möglicherweise war die Entscheidung, auf einen Schlag mit dem Wasserspringen aufzuhören, nicht die beste.“

Schließt sich in Japan ein Kreis?

2020 finden in Japans Hauptstadt Tokio die nächsten Olympischen Sommerspiele statt. Ausgerechnet in Japan, wo Cagnotto im fernen 2001 erstmals an einer Weltmeisterschaft teilnahm. „Ginge es nach meinem Vater, wäre Tokio 2020 der richtige Ort, um diesen Kreis zu schließen. Mal schauen – bis zu den Spielen vergeht noch eine Menge Zeit“, so die Südtirolerin.

Sollte es tatsächlich zum Comeback kommen, wäre dies für Cagnotto nur im Synchronspringen mit Francesca Dallapé (sie wurde bereits einige Monate vor der Boznerin Mutter, Anm. d. Red.) denkbar. „Bislang war ich aber nur in Gymnastikkursen für Mütter und Kinder – für ein detailliertes Trainingsprogramm wäre es noch viel zu früh. Darüber hinaus ist die Olympia-Quali gar nicht so einfach: Es gibt nämlich nur sieben freie Plätze und die Konkurrenz ist sehr stark“, gab sich Cagnotto sehr vorsichtig und bedeckt.

Autor: sn

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