
Chiara Pellacani ist Italiens Vorzeigespringerin. © DLife
Der erste Tag macht Appetit auf mehr
Beim 48. Grand Prix Diving Meeting im Bozner Lido mit knapp 200 Teilnehmern aus 18 Nationen ging am Freitag der erste Wettkampftag über die Bühne. Die Fortsetzung folgt am Wochenende – und das bei Kaiserwetter.
03. Juli 2026
Von: ph
Südtiroler Wasserspringer oder Wasserspringerinnen sind heuer keine vertreten, dafür aber Bozens ehemalige Ikone Tania Cagnotto als FIN-Vizepräsidentin (sie ist auch im CONI-Vorstand) und ehemalige Spitzen-Wasserspringerin. Sie verfolgte die Wettkämpfe am Beckenrand aufmerksam.
Nach den Vorkämpfen am Vormittag folgte um 14 Uhr eine Eröffnungsfeier. Am späten Nachmittag fanden dann die ersten Entscheidungen statt. Am Synchron-Wettbewerb der Damen vom 3-m-Brett nahmen neun Paare teil. Unter den 18 Springerinnen war nur eine nicht in diesem Jahrtausend geboren. Die Kanadierin Lila Chanel Stewart ist sogar erst Jahrgang 2008. Alle haben wohl schon die Olympischen Sommerspiele 2028 in Los Angeles im Hinterkopf.
Es ist noch Luft nach oben
Italien schickte das bewährte Duo Chiara Pellacani und Elisa Pizzini ins Rennen. Aus Europa waren nur noch die Britinnen Evie Smith und Tilly Brown vertreten. Der Sieg ging nach fünf Sprüngen (zwei Pflicht, drei frei) an die Kanadierinnen Margo Claire Erlam und Mia Valle. Die beiden Azzurre verpatzten zwar die Sprünge vier und fünf ein wenig, aber es reichte zu Rang zwei. Pellacani meinte danach im TV-Interview: „Alles in allem läuft es sehr gut. Wir müssen im Hinblick auf die EM in Paris die Sprünge vier und fünf noch besser machen.“ Pizzini fügte hinzu: „Wir trainieren seit Mai in Rom zusammen und so kann man viel besser an der Synchronität arbeiten.“Chiara Pellacani und Elisa Pizzini. © DLife
Für das Gastgeberland gab es danach nochmals Grund zur Freude. Im Synchron-Wettbewerb der Herren vom Turm landeten Raffaele Pelligra mit Sprungpartner Simone Conte an der dritten Stelle. Das siegreiche US-Duo war außer Reichweite.
Persönlichkeiten aus Sport, Wirtschaft und Politik statteten dem ersten Wettkampftag ebenso einen Besuch ab. So auch Landtagspräsident Angelo Gennaccaro, seit jeher ein großer Fan von Sportveranstaltungen. Am Freitagabend gab es auch ein Festessen für Geladene. Der Grand Prix in Bozen ist beliebt, hat Tradition. OK-Chef Ardelio Michielli und sein Team leisten ganze Arbeit.
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