Y Wasserspringen

Tania Cagnotto kündigte ihr Comeback an.

„Im Februar“: Cagnotto kündigt Comeback an

Im Frühjahr 2017 hat Tania Cagnotto ihren letzten Wettkampf bestritten. Nachdem die Bozner Wasserspringerin im Jänner zum ersten Mal Mama geworden ist, kündigte sie jetzt ihr Comeback an.

Im Februar findet in Triest die „Coppa Tokyo“ statt. „Der Plan ist, dort zu starten“, sagte Tania Cagnotto im Interview mit der „Gazzetta dello Sport“ am Mittwoch. Allerdings sei sie noch „nicht im Wassertraining“ und wird in Triest nur starten, wenn sie „absolut dafür bereit“ ist. Außerdem gab Cagnotto an, nur Wettkämpfe innerhalb von Italien bestreiten zu wollen.

„Beweisen, dass Mamas die Karriere weiterführen können“

Ein Grund dafür ist Töchterchen Maya, die im Jänner 2018 das Licht der Welt erblickt hat. Die Kleine bringt auch die Trainingspläne von Cagnotto immer wieder durcheinander: „Es ist alles ein großes Chaos. Ich muss mich immer mit meiner Mutter abstimmen, weil sie auf die Kleine aufpasst wenn ich trainiere.“ In ein paar Wochen will Cagnotto mit dem Wassertraining beginnen. Zurzeit begnügt sich die 33-Jährige noch mit Trockentraining, denn „am Muskelaufbau muss noch viel gearbeitet werden.“

Das große Ziel von Cagnotto sind die Olympischen Spiele 2020 in Tokio. Allerdings betont sie: „Ich möchte keine Last werden.“ Den Druck eine Medaille zu holen, hat die Südtirolerin nicht mehr.

Diese hat Cagnotto vor zwei Jahren in Rio de Janeiro geholt: Bronze im Einzel vom Drei-Meter-Brett, Silber im Zusammenspiel mit Francesco Dallapè. „Der Druck einer Olympia-Medaille hat mich meine ganze Karriere lang begleitet. Danach habe ich aufgehört. In Tokio wollen Fra (Dallapè, Anm. d. R.) und ich beweisen, dass auch Mamas ihre sportliche Karriere weiterführen können.“

Autor: cst

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