Y Wasserspringen

(von links) Maicol Verzotto, Francesca Dallapè, Giovanni Tocci und Tania Cagnotto bei der Präsentation des FINA Grand Prix am kommenden Wochenende in Bozen.

Am Wochenende blickt die Wasserspringwelt nach Bozen

Anlässlich des vom 14. bis 16. Juni im Bozner Lido stattfindenden FINA Grand Prix im Wasserspringen, präsentierte sich am Mittwoch die italienische Nationalmannschaft bei einer Pressekonferenz im Thuniversum.

Am Wochenende in Bozen ebenfalls mit dabei, sind auch Tania Cagnotto und Francesca Dallapè, die nach den Italienmeisterschaften, bei der sie die Silbermedaille holten, ihren 2. Wettkampf bestreiten werden.

Für das Duo geht es vor allem sich wieder an die Weltspitze heranzutasten: „Am Anfang als das Comeback im Raum stand, war ich sehr unsicher, ob das schon das Richtige ist was ich tue,“ offenbarte Tania Cagnotto (im Bild unten) ihre Gefühlslage vor dem Comeback. „Ich habe jetzt ein anderes Leben, bin Mutter einer Tochter und somit ist diese Karriere auch eine andere als vorher. Ich muss auch sagen, dass mir das Training mehr Freude bereitet als vor der Mutterschaft“.

„Wichtig für mich ist aber, dass ich diesen Neustart ohne Druck und Angst angehen kann. Früher spürte ich immer diesen Druck und hatte auch Angst zu versagen, dieses Gefühl will ich nicht mehr haben. Die Frage ist natürlich, bin ich ohne Druck überhaupt imstande bin, entsprechende Leistungen abzurufen. Die Zukunft wird mir das zeigen. Wieder mit den Trainings zu starten, war sehr schwer für mich,“ erklärte die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin von Rio 2016. „Früher trainierte ich 6 Stunden am Tag, jetzt sind es 2 Stunden. Francesca Dallapè kommt extra nach Bozen um mit mir zu trainieren, denn sie meint, dass ich ohne sie nicht trainiere. Sie ist mein General geworden“, sagt die Boznerin abschließend lachend.


Cagnottos Springpartnerin Francesca Dallapè (im Bild unten) ist sehr froh in Bozen dabei sein zu können. Es kommt ein wichtiges Jahr auf uns zu und es wird ein steiler Weg für uns werden, um wieder dorthin zu kommen, wo wir einmal waren. Sicherlich müssen wir das Training noch steigern, denn bis jetzt haben wir nicht sehr viel trainiert“.


Maicol Verzotto (im Bild unten), Kapitän der Nationalmannschaft, ist ebenfalls glücklich, dass Bozen einen Grand Prix ausrichtet: „Es werden viele Nationen mit vielen starken Springerinnen und Springern am Start sein. Bozen ist für mich sehr wichtig, denn es bietet mir einen guten Test für die Weltmeisterschaften in Korea im Juli. Einige gegnerische Mannschaften konnte ich beim Training schon beobachten, das Niveau wird auf jeden Fall sehr hoch sein.

© Federnuoto


Der technische Direktor der Veranstaltung Giorgio Cagnotto unterstrich die Wichtigkeit der Veranstaltung in Bozen für die ganze Wasserspringbewegung in Italien: „Bozen ist die Hauptstadt des Wasserspringens in Italien“.

Italiens Cheftrainer Oscar Bertone lässt in Bozen 8 Frauen und 8 Männer an den Start gehen: „Neben den erfahrenen Athletinnen und Athleten wollen wir hier auch den Jungen die Chance geben, sich auf hohem Niveau zu beweisen“.

Alle Wettkämpfe werden live auf RAI Sport ausgestrahlt.

Das Programm vom Wochenende:
Freitag, 14. Juni
10 Uhr: 3 m Männer Qualifikation
12.30 Uhr: 10 m Frauen Qualifikation
14 Uhr: Eröffnungsfeier
14.30 Uhr: 3 m Männer Halbfinale A
15.15 Uhr: 3 m Männer Halbfinale B
16 Uhr: 10 m Frauen Halbfinale A
16.45 Uhr: 10 m Frauen Halbfinale B
18 Uhr: 10 m Herren Synchronspringen Finale
18.50 Uhr: 3 m Frauen Synchronspringen Finale
19.30 Uhr: Prämierung
Samstag, 15. Juni
10 Uhr: 3 m Frauen Qualifikation
12 Uhr: 10 m Herren Qualifikation
14 Uhr: 3 m Frauen Halbfinale A
14.45 Uhr: 3 m Frauen Halbfinale B
15.30 Uhr: 10 m Herren Halbfinale A
16.15 Uhr: 10 m Herren Halbfinale B
18 Uhr: 10 m Frauen Finale
18.45 Uhr: 3 m Herren Finale
19.30 Uhr: Prämierung
Sonntag, 16. Juni
11 Uhr: 10 m Frauen Synchronspringen Finale
11.45 Uhr: 3 m Herren Synchronspringen Finale
13 Uhr: Mixed 10 m Synchronspringen
13.30 Uhr: Prämierung
17 Uhr: 3 m Frauen Finale
17.45 Uhr: 1 m Herren Finale
18.35 Uhr: Mixend 3 m Synchronspringen Finale
19 Uhr: Prämierung

Autor: chm

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